Ökostrom – aber richtig!
Längst nicht alle Angebote sind so grün, wie sie scheinen.
Seitdem die Geschichte vom sicheren Atomstrom endgültig widerlegt ist, wechseln immer mehr Menschen zu Ökostrom-Anbietern. Nach dem Reaktorunglück von Fukushima 2011, gab es einen regelrechten Ansturm. Greenpeace Energy e.G., Naturstrom AG, EWS Schönau und Lichtblick berichteten über massenhaft neue Kunden.
Nach jahrelangem Zögern wollen immer mehr Menschen grünen Strom. Jedoch sind nicht längst alle Angebote so grün, wie sie scheinen und angepriesen werden.
Um sicher zu gehen, dass es sich bei einem Anbieter um echten Ökostrom handelt sollte dieser nachweislich seinen Strom zu 100 % aus regenerativen Energien beziehen. Bei vielen Anbietern handelt es sich oftmals um einen Strommix, d. h. nur ein Teil des Stroms wird aus Erneuerbaren Energien gewonnen. Der Rest stammt aus der konventionellen Energiegewinnung.
Greenpeace hatte bereits im Jahr 2009 diesbezüglich eine Studie veröffentlich:
Atom- und Kohlestrom als „Öko-Strom“ umdeklariert – Greenpeace-Studie warnt vor Mogelpackungen auf dem Öko-Strommarkt.
Es gibt immer mehr so genannte "Ökostrom-Anbieter", die ihren Strom an der Börse einkaufen. An der Börse jedoch gibt es keinen "Ökostrom" zu kaufen, sondern nur Strom bzw. einen Strom-Mix. Die einzelnen Ökolabels werden dann extra dazu gekauft.
Die 4 echten Ökostrom-Anbieter, wie Naturstrom, Greenpeace Energy, EWS Schönau und Lichtblick beziehen ihren Strom nicht über die Börse, sondern beziehen ihn direkt dort, wo er auch grün produziert wird.




