Umwelt

Kurswechsel 1,5°: Wege in eine klimagerechte Zukunft

 

LESENSWERT! Kurswechsel 1,5°: Wege in eine klimagerechte Zukunft

In Paris wurde 2015 beschlossen, die Erderwärmung auf deutlich unter 2 Grad zu halten. Die hauptsächlich vorgeschlagenen Wege setzen auf riskante und kostspielige Technologien. Welche Alternativen für einen Kurswechsel möglich und nötig sind, zeigt die Heinrich-Böll-Stiftung in dieser gemeinsamen Publikation mit BUND und Misereor auf.

In Paris wurde 2015 von den Mitgliedern der UN-Klimarahmenkonvention beschlossen, die Erderwärmung auf "deutlich unter" 2 Grad Celsius, möglichst sogar auf 1,5 Grad bis 2100 zu halten. Am 5. Oktober 2016 hatten mehr als 55 Staaten, die zusammen mehr als 55 Prozent der globalen Treibhausgase ausstoßen, das Abkommen ratifiziert, am 4. November tritt es in Kraft.

Das neue 1,5 Grad-Limit ist eine unmissverständliche Handlungsaufforderung: Ab sofort muss mehr getan werden, um den Ausstoß von Klimagasen zu reduzieren. In der zweiten Hälfte dieses Jahrhunderts soll die Welt „klimaneutral“ sein.

Mit den bisherigen Selbstverpflichtungen der Staaten kann dieses Ziel jedoch nicht erreicht werden. Die meisten vorgeschlagenen Wege zum 1,5 Grad-Ziel setzen auf den Einsatz von fragwürdigen, riskanten und kostspieligen Technologien. Die Fokussierung auf diese Technofixes lenkt von den notwendigen Schritten ab, die wir schon heute umsetzen können.

Mit unserem Heft „Kurswechsel 1,5 Grad. Wege in eine klimagerechte Zukunft“ zeigen wir die Alternativen auf, wie wir das 1,5 Grad-Limit einhalten und Klimagerechtigkeit und eine nachhaltige Entwicklung erreichen können.

Kurswechsel 1,5° – Wege in eine klimagerechte Zukunft ist eine gemeinsame Veröffentlichung von:
• BUND
• Heinrich-Böll-Stiftung e.V.
• Misereor e.V.

Veröffentlichungsort:: Berlin
Veröffentlichungsdatum: Oktober 2016
Seitenanzahl: 24

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