Ökostrom

Ökostrom – aber richtig!

Ökostrom

Längst nicht alle Angebote sind so grün, wie sie scheinen.

Seitdem die Geschichte vom sicheren Atomstrom endgültig widerlegt ist, wechselten in den letzten Jahren immer mehr Menschen zu Ökostrom-Anbietern. Nach dem Reaktorunglück von Fukushima 2011, gab es sogar einen regelrechten Ansturm. Die echten Ökostromanbieter, wie Greenpeace Energy e.G., Naturstrom AG, EWS Schönau und Lichtblick berichteten damals über massenhaft neue Kunden. Das haben sich auch andere Anbieter zu nutze gemacht und versuchen unter dem Begriff "Ökostrom" neue Kunden zu gewinnen. Jedoch sind nicht längst alle Angebote so grün, wie sie angeboten werden.
Um Strom als Ökostrom bezeichnen zu können nutzen viele einen einfachen Trick. Um sicher zu gehen, dass es sich bei einem Anbieter um echten Ökostrom handelt sollte dieser nachweislich seinen Strom zu 100 % aus regenerativen Energien beziehen. Bei vielen Anbietern handelt es sich oftmals um einen Strommix, d. h. nur ein Teil des Stroms wird aus Erneuerbaren Energien gewonnen. Der Rest stammt aus der konventionellen Energiegewinnung.

Ökostrom ist nicht gleich Ökostrom

Unter der Bezeichnung "Ökostrom" findet der Verbraucher auch Anbieter, die ihren Strom an der Börse einkaufen. An der Börse gibt es jedoch keinen reinen "Ökostrom", sondern nur einen Strom-Mix. Damit die Händler sich Ökostrom-Anbieter nennen dürfen, kaufen sie die Ökolabels einfach dazu. Bei diesen Anbietern handelt es sich im Grunde genommen um "Unterhändler" der großen Energie-Konzerne. Die echten Ökostrom-Anbieter, wie Naturstrom, Greenpeace Energy, EWS Schönau, Lichtblick, Polarstern, Ökostrom+, Bürgerwerke und NaturEnergiePlus beziehen ihren Strom nicht über die Börse, sondern beziehen ihn direkt dort, wo er auch grün – sprich aus regenerativen Quellen – produziert wird. Zudem investieren diese Anbieter in den weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien.