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Umweltblick-News zum Thema Energie

Ein Baum für 50 CO2-freie Kilometer

Die 4. NaturEnergiePlus Nachhaltigkeitswochen

Ein Baum für 50 CO2-freie Kilometer

Am 30. Mai startete die 4. NaturEnergiePlus Nachhaltigkeitswoche. Der Schwerpunkt lag dieses Jahr auf dem Thema Nachhaltige Mobilität. Zur Teilnahme an der „NaturEnergiePlus CO2-Challenge“ rief Gunter Jenne, Geschäftsführer von NaturEnergiePlus auf: „Wir möchten alle herzlich einladen mitzumachen, das Auto noch einmal mehr stehen zu lassen und stattdessen zu laufen oder Rad zu fahren, um CO2 einzusparen“. „Die CO2-Challenge läuft noch bis zum 30. Juni 2016 und jeder Kilometer zu Fuß oder mit dem Rad zählt.“ Je 50 km, die jeder Teilnehmer gelaufen oder Rad gefahren ist, spendet NaturEnergiePlus einen Baum an das Projekt „Ein Baum für jedes Kind“ der Deutschen Umweltstiftung. Im Rahmen der Challenge wird unter anderem ein Wildbienenhotel verlost.

Gewinnspiel-Tipp: Ein helles Licht für jeden von uns

IKEA spendet für die Beleuchtung in Flüchtlingslagern

Gewinnspiel-Tipp: Ein helles Licht für jeden von uns

Wie ihr wisst, habe ich kürzlich einen Beitrag über die LED-Lampen von IKEA geschrieben, die ich persönlich sehr empfehlen kann. Anlässlich des Weltflüchtlingstages am 20. Juni 2016 könnt ihr einige dieser Lampen gewinnen. IKEA verlost 10 LED-Pakete in einem Wert von je 100 €.

Bereits in vergangen Jahren hat sich IKEA mit der Spendenaktion „Ein Licht für eine bessere Zukunft“ dafür eingesetzt, Flüchtlingslager mit Licht und Energie aus erneuerbaren Quellen zu versorgen. Insgesamt konnten durch diese Aktionen bereits mehr als 56.000 Solarlaternen und 720 solarbetriebene Straßenlaternen installiert werden, die vielen Flüchtlingen des Nachts ein größeres Gefühl von Sicherheit vermitteln. Eine tolle Leistung, wie ich finde.

Uranfabrik in Gronau: 30 Jahre Tatenlosigkeit zugunsten der Atomindustrie

Uranfabrik in Gronau: 30 Jahre Tatenlosigkeit zugunsten der Atomindustrie

(Gronau, Bonn, Düsseldorf, 10.06.2016) 30 Jahre nach der offiziellen Inbetriebnahme der Urananreicherungsanlage in Gronau (Westfalen) werfen Anti-Atomkraft-Initiativen und der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) der rot-grünen Landesregierung in Düsseldorf Tatenlosigkeit zugunsten der Atomindustrie vor. Von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks sowie von NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin fordern sie die Aufhebung aller für die Anlage erteilten Betriebsgenehmigungen. „Wer auf der einen Seite vom Atomausstieg spricht und sogar das Aus für belgische Atomkraftwerke fordert, muss vor der eigenen Haustür in Gronau die Uranproduktion für Atomkraftwerke im In- und Ausland stoppen“, so BBU-Vorstandsmitglied Udo Buchholz.

Blackbox Mieterstrom

Ökoenergieversorger Polarstern löst mit seinen Mieterstrommodellen die Gewerbesteuerproblematik

Blackbox Mieterstrom

München, 19.05.2016 – Mieterstrom ist für Immobilienbesitzer eine Chance, den Immobilienwert zu steigern und die Stromversorgung des Gebäudes unabhängiger und erneuerbar zu gestalten. „Es ist aber auch für viele eine Blackbox“, weiß Florian Henle, Mitgründer des Ökoenergie-Versorgers Polarstern, der bundesweit flexible Mieterstrommodelle anbietet. „Es wird derzeit viel darüber gesprochen, aber so richtig verstehen tun es nur wenige.“ Das liege daran, dass die Energieversorgung nicht das Kerngeschäft der Immobilienbesitzer und entsprechend wenig Wissen über den Energiemarkt vorhanden sei. Das fördere auch die Verwirrung in Sachen Gewerbesteuerpflicht.

Grundsätzlich ist das Interesse der Wohnungswirtschaft an Mieterstrom groß. Das unterstreicht eine Umfrage des Instituts Wohnen und Umwelt (IWU), der zufolge 70 Prozent der befragten Wohnungsunternehmen die Stromversorgung als ein künftiges Betätigungsfeld sehen. 60 Prozent äußern in diesem Zuge konkretes Interesse an Mieterstrom. „Weil sie aber nicht das erforderliche Energie-Knowhow haben und die Umsetzung sehr komplex ist, wird Mieterstrom in über 70 Prozent der Fälle über Mieterstrommodelle unter anderem mit Energieversorgern realisiert“, berichtet Rechtsanwältin Iris Behr vom IWU. Im Auftrag der Forschungsinitiative Zukunft Bau des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung hat das IWU 2015 eine Studie durchgeführt*, um die Möglichkeiten der Wohnungswirtschaft zum Einstieg in die Erzeugung und Vermarktung elektrischer Energie zu untersuchen.

Hauptversammlung RWE: Das Märchen vom "grünen" Umbau

Newsletter von Urgewald

Hauptversammlung RWE: Das Märchen vom

Am Eingang der RWE-Hauptversammlung wurden Aktionärinnen und Aktionäre vom urgewald-Team mit speziellen RWE-Aktien begrüßt. Die Aktien entlarvten, wie auch unser aktueller Kurzfilm, das Märchen vom "grünen" Umbau und kritisierten die Skandalgeschäfte des Konzerns in den USA und Kolumbien. Nachhaltig beeindruckte die Rede unseres kolumbianischen Gastes Maira Méndez. Sie erzählte die Geschichte ihres Vaters, der Gewerkschafter bei dem RWE-Kohlelieferanten Drummond war und vor 15 Jahre kaltblütig ermordet wurde. Nach ihrer bewegenden Rede suchte Frank Bsirske, Mitglied des Aufsichtsrats und Vorsitzender der Gewerkschaft ver.di, das Gespräch mit Maira Méndez. Am Abend durfte auch endlich Paul Corbit Brown das Rednerpult betreten.

Nur ein Paket Teelichter ...

LED-Beleuchtung von IKEA

Nur ein Paket Teelichter ...

Einkäufe bei IKEA sind meist fatal: Eigentlich wollte man nur mal schauen und ein paar Teelichter kaufen, aber schon hat man den Einkaufswagen voll schöner Sachen. Wenn es allerdings nicht nur um Teelichter sondern generell um Beleuchtung geht, ist man bei IKEA auch an der richtigen Adresse. Und das ist vielen gar nicht bewusst! Glühbirnen – ach nein, die gibt es nicht mehr. Energiesparlampen – giftig und auch nicht mehr gefragt. Jetzt dreht sich alles um LEDs – die Licht emittierende Diode. Die sind gut für das Zuhause und die Umwelt. Die meisten von uns denken dann gleich an andere bekannte Anbieter. Doch bieten sie in der Regel für das gleiche Geld eine viel schlechtere Lichtleistung und sind im Endeffekt auch deutlich teurer. Noch schlechter sind häufig die No-Name Produkte, die man z. B. auf Ebay erwerben kann, in deren Licht hat die eigene Hütte den Glanz einer Leichenhalle im Krankenhaus. Dabei sind für Beleuchtungskonzepte zwei Faktoren entscheidend: Zum einen die Farbwerte, also wohl temperiertes Licht, und zum anderen der Preis. IKEA erfüllt mit seinen LEDs beide Ansprüche.

Palmöl – der perfekte Rohstoff?

Vortrag & Diskussion von Robin Wood

Palmöl – der perfekte Rohstoff?

Schokolade, Kerzen, Kosmetika oder Tütensuppen – das ist nur ein kleiner Auszug der langen Liste palmölhaltiger Produkte. In beinahe jedem zweiten Produkt heimischer Supermarktregale ist Palmöl zu finden. Doch die Produktion dieses Alleskönners hat einen hohen Preis: Bei der konventionellen Palmölherstellung werden riesige Regenwaldgebiete in Indonesien zerstört und der Klimawandel angeheizt. Im Herbst 2015 wüteten schwere Waldbrände in weiten Teilen des Inselreichs. Eine Folge der jahrzehntelangen Zerstörung durch die Plantagenindustrie.

Deutschland zählt mit jährlich rund 1,4 Millionen Tonnen zu den größten Palmöl- Verbrauchern Europas. Nicht nur für Kosmetik und Lebensmittel: Der Palmöl- Verbrauch in der EU hat sich in den letzten Jahren erhöht, vor allem für den Einsatz als sogenannter „Biosprit“.

Wie funktioniert der Anbau von Palmöl? Können die Ölpalmen auch nachhaltig angebaut werden? Was gibt es für Alternativen und wie viel Palmöl steckt eigentlich in jeder Tankfüllung? 

Polarstern ist der erste Energieversorger mit einer Gemeinwohl-Bilanz

Ein Wirtschaftsmodell mit Zukunft

Polarstern ist der erste Energieversorger mit einer Gemeinwohl-Bilanz

Von Jakob Ammann, Polarstern

wie abertausende Studenten vor und nach mir habe ich damals in der Uni gelernt: Das Ziel eines Unternehmens ist die Profitmaximierung. Alles hat sich diesem Ziel unterzuordnen.

Das Modell der Gemeinwohl-Ökonomie widerspricht. Das erste Ziel wirtschaftlichen Handelns muss ein gutes Leben sein. Für alle! Für dieses Ziel brauchen wir eine neue Mentalität des Wirtschaftens. Eine Kultur, in der der Erfolg eines Unternehmens nicht allein an finanziellen Kennzahlen gemessen wird, sondern gleichwertig am ökologischen und sozialen Nutzen.

Wer dieses Ziel verfolgt, muss freilich wissen, was er überhaupt tun kann – und wo er jetzt steht. Als erster Energieversorger Deutschlands haben wir uns deshalb einem Bilanzverfahren der Gemeinwohl-Ökonomie unterzogen. Gemeinsam mit den Münchner Unternehmen Impact Hub Munich, Kartoffelkombinat und Talents4Good haben wir in einem Peer Group Verfahren unsere gesamten Wertschöpfungsketten anhand einer auf Werte beruhenden Beurteilungsmatrix durchleuchtet: Menschenwürde, Solidarität, ökologische Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit, demokratische Mitbestimmung und Transparenz. 

Interview mit Ulf Wenzig, Sustainability Manager, IKEA zum Thema Nachhaltigkeit

Interview mit Ulf Wenzig, Sustainability Manager, IKEA zum Thema Nachhaltigkeit

Das Thema Nachhaltigkeit ist zur Zeit präsenter denn je. Zum einen aufgrund des Klimawandels, der  global unterschiedliche Ausprägungen nach sich zieht. Zum anderen sichtbar an den globalen Flüchtlingsströmen, ebenfalls induziert durch den Klimawandel, aber natürlich auch durch gewalttätige Konflikte. Ganze Landstriche werden unbewohnbar und die Menschen machen sich auf den Weg und flüchten dahin, wo sie sich versprechen besser leben zu können.

Umso wichtiger ist eine nachhaltige Denkweise und auch nachhaltige Wirtschaftsweise von Seiten der Unternehmen. Wir haben bei IKEA Deutschland nachgefragt und konnten mit Ulf Wenzig, Sustainability Manager von IKEA ein Interview zum Thema zu führen.

Die App zum Einkaufsführer Produkte ohne Palmöl von Umweltblick

Die App, die es schon immer gab

Die App zum Einkaufsführer Produkte ohne Palmöl von Umweltblick

Seit es den Einkaufsführer Produkte ohne Palmöl bei Umweltblick gibt, gibt es dazu auch eine App. Denn der Einkaufsführer wurde so programmiert, dass man ihn auch auf Smartphones und Tablett-PCs ansehen kann. Da einige das nicht wussten oder bemerkt haben gibt es nun für alle, die mit Ihrem Smartphone oder Tablet online gehen, eine zusätzliche Domain über die Ihr direkt zum Einkaufsführer gelangt: www.produkte-ohne-palmoel.de 

Diese Domain funktioniert natürlich auch für alle Computer.