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Brennelemente aus Deutschland halten Europas Pannen-AKW am Laufen

Newsletter von Greenpeace

Brennelemente aus Deutschland halten Europas Pannen-AKW am Laufen

Es ist ein Skandal: Vor nicht mal einem Jahr forderte die deutsche Bundesregierung, wegen „erheblicher Sicherheitsbedenken“ die grenznahen Reaktoren im französischen Fessenheim sowie die Atomkraftwerke (AKW) im belgischen Doel und Tihange stillzulegen.

Doch für die genannten und zahlreiche weitere europäische AKW liefert die Atomanlage im niedersächsischen Lingen den „Treibstoff“ – mehr als 30.000 Brennelemente werden dort seit 1979 hergestellt.

Umweltministerin Barbara Hendricks genehmigt die Transporte dieser Kernbrennstäbe in die störanfälligsten Atomkraftwerke, obwohl sie gleichzeitig öffentlich deren Abschaltung fordert!

Dabei könnte die Bundesregierung den Betrieb zur Herstellung der Brennelemente verbieten, wie eine heute von Greenpeace vorgelegte Rechtsexpertise zeigt. Für Greenpeace ist klar: Deutschland kann nicht aus der Atomkraft aussteigen und zugleich in Lingen die Produktion von Kernbrennstoff für europäische Atomkraftwerke ohne absehbares Ende weiterlaufen lassen. Im Falle eines Atomunfalls könnten auch viele Millionen Menschen in Deutschland betroffen sein.

Deshalb protestieren seit heute Morgen Greenpeace Aktivisten vor der Atomfabrik in Lingen. Wir müssen verhindern, dass Brennelemente aus Deutschland Atomkatastrophen bei unseren europäischen Nachbarn verursachen. Kämpfen Sie gemeinsam mit Greenpeace für einen konsequenten Atomausstieg – unterstützen Sie unsere Arbeit dazu auch finanziell: Gerade regelmäßige Spenden von engagierten Menschen wie Ihnen ermöglichen unsere tägliche Arbeit für den Schutz der Umwelt.

Ich danke Ihnen für Ihre Hilfe.

Herzliche Grüße aus Lingen

Heinz Smital
Atomexperte Greenpeace e.V.

Weiterführende Links

- Themenseite Atomkraft bei Greenpeace Deutschland e.V.

- Themenseite Energie/Energiewende bei Greenpeace Deutschland e. V.

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