Umweltblick-News zum Thema Ernährung

Das Winterprojekt – humanitäre Hilfe für Pine Ridge

Spenden dringend benötigt!

Das Winterprojekt – humanitäre Hilfe für Pine Ridge

Seit einigen Jahren unterstütze ich Andrea Cox, die sich für die Belange der indigenen Bevölkerung (Stämme der: Lakota/Nakota/Dakota/Sioux) der Pine Ridge Reservation ehrenamtlich einsetzt. Unter anderem entstand vor einigen Jahren das sogenannte Winterprojekt. Worum es dabei geht könnt ihr im folgenden Schreiben entnehmen.

Liebe Freunde,

Es hat bereits heftig geschneit in Süd Dakota und wir brauchen dringend noch Spenden für Heizmaterial!

Immer wieder werde ich nach Sinn und Unsinn dieses Unterfangens gefragt. Mein Standpunkt besagt: Humanitäre Nothilfe bedarf keinerlei politischer Rechtfertigung! Armut muss langfristig bekämpft werden. Ja, was aber gegen die akute – in diesem Moment bestehende – die das Leben bedrohende Armut tun? Hier greift das Winterprojekt und das besondere am Winterprojekt ist, dass es aus der Lakota-Gemeinde selbst entstand.

Es sind meist ältere alleinstehende Menschen, zumeist Frauen, die jeden Winter in Pine Ridge an Unterkühlung sterben. Es sind ihre Enkelkinder, die sie oftmals alleine großziehen. Es sind die Schwangeren und die Kranken.

 

Der Drei-Zonen-Garten - Ein Konzept für Vielfalt und Artenreichtum

Der Drei-Zonen-Garten - Ein Konzept für Vielfalt und Artenreichtum

Bereits als kleines Kind faszinierten ihn die wunderbare Vielfalt von Tieren und so wollte er Tierschützer werden. Doch studierte er zuerst Geologie und lernte dadurch, dass alles auf diesem Planeten zusammen hängt. Der Mensch ist eingebunden in das Klima, die Vegetation, die Tierwelt, die Kultur und die Zeit und überall existieren Wechselwirkungen, sowohl mit positiven als auch negativen Rückkopplungen. Der Theorie folgte die Praxis und so entschied sich Markus Gastl für eine zweijährige Reise zusammen mit seiner damaligen Freundin und späteren Frau für einen Tripp per Rad durch einen für beide bis dato unbekannten Kontinent: Südamerika.

Neues Bienengift im Anflug

Newsletter vom Umweltinstitut München e. V.

Neues Bienengift im Anflug

Der Einsatz von Ackergiften in der industriellen Landwirtschaft hat zu einem großen Insektensterben geführt, das die Funktionsweise ganzer Ökosysteme bedroht. Doch ein Umdenken ist nicht in Sicht: Auf die Einschränkungen bei einigen besonders bienenschädlichen Insektiziden antwortet die Industrie mit einem neuen Wirkstoff. Der Chemieriese Dow Chemicals hat auf europäischer Ebene eine Zulassung für das Insektengift Sulfoxaflor bekommen. Das dieses eine ernsthafte Gefahr für die Honigbienen sein kann, vermutet selbst die industriefreundliche europäische Lebensmittelbehörde EFSA.

100.000 Menschen unterstützen Bürgerklage „Nein zu CETA!“

Mache auch Du mit!

100.000 Menschen unterstützen Bürgerklage „Nein zu CETA!“

Schon 100.000 Bürgerinnen und Bürger haben eine Vollmacht für die geplante Verfassungsbeschwerde gegen das Freihandelsabkommen CETA unterschrieben. Es handelt sich damit um die größte Bürgerklage in der Geschichte der Bundesrepublik. Bis die EU-Mitgliedsländer über CETA im Herbst entscheiden, können auch weiterhin Vollmachten für die Verfassungsbeschwerde eingereicht werden.

Noch nie zuvor in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland haben sich so viele Menschen an einer Verfassungsbeschwerde beteiligt. Mehr als 100.000 Bürgerinnen und Bürger haben bislang eine schriftliche Vollmacht per Post eingeschickt. Hinter der geplanten Verfassungsbeschwerde stehen die Organisationen foodwatch, Campact und Mehr Demokratie. Grund für die Bürgerklage sind massive Zweifel daran, dass das Freihandelsabkommen zwischen der EU und Kanada und die geplante vorläufige Anwendung mit dem Grundgesetz vereinbar sind.

 

Grillkohle aus europäischen Wäldern

BUND Ökotipp

Grillkohle aus europäischen Wäldern

Im Sommer ist bei vielen vor allem eines angesagt: Grillen im Park, auf dem Balkon oder im eigenen Garten. Wer dabei nicht zur Abholzung tropischer Wälder beitragen möchte, sollte beim Kauf der Grillkohle genau hinschauen. Noch immer werden tropische und subtropische Wälder für das Geschäft mit der Holzkohle gerodet. Jahr für Jahr importiert Deutschland Tausende Tonnen Holzkohle aus der ganzen Welt– 2015 waren es laut Statistischem Bundesamt rund 230.000 Tonnen. Die größte Menge kommt aus Polen (74.065 Tonnen), gefolgt von Paraguay (34.048 Tonnen) und Nigeria (31.816 Tonnen). Insgesamt sind mehr als ein Viertel der Holzkohle-Importe aus Südamerika, Afrika und Asien. In Deutschland angekommen, packen die Hersteller die importierte Holzkohle lediglich ab, nur wenige Firmen stellen Holzkohle noch selbst her.

Vegan, Bio & Palmölfrei - aus Überzeugung und mit viel mit Herzblut

Vegan, Bio & Palmölfrei - aus Überzeugung und mit viel mit Herzblut

Cordula Jaskulla eröffnete im März 2016 Ihren Onlineshop Veg Life Enterprise. Das Besondere an ihrem Online-Shop ist: er bietet eine große Auswahl an ökologischen und fair gehandelten veganen Bio-Lebensmitteln, Kosmetika sowie Lifestyle-Produkten, die zudem alle frei von Palmöl sind. Wir wollten wissen, was Frau Jaskulla motivierte, einen Online-Shop zu eröffnen der dieses spezifische Online-Angebot hat. Die Antworten auf unsere Fragen finden Sie im nachfolgenden Interview.

USA: Kükentöten wird beendet

USA: Kükentöten wird beendet

Berlin, 10. Juni 2016 – Die größte Vereinigung von Eierproduzenten in den USA hat gestern bekanntgegeben, das Kükentöten bis 2020 beenden zu wollen. Mahi Klosterhalfen, Geschäftsführer der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt, rechnet auch in Deutschland mit einem baldigen Ausstieg.

Die United Egg Producers (UEP) in den USA haben sich nach Verhandlungen mit der Organisation The Humane League (THL) zum Ausstieg aus dem Kükentöten verpflichtet. Geplant ist der Ausstieg bis 2020 oder alternativ so bald wie möglich, je nach Verfügbarkeit einer wirtschaftlich tragfähigen Lösung. Damit ist die Geschlechtsfrüherkennung im Ei gemeint. 95 % aller in den USA produzierten Eier stammen von Mitgliedern der UEP.

Palmöl – der perfekte Rohstoff?

Vortrag & Diskussion von Robin Wood

Palmöl – der perfekte Rohstoff?

Schokolade, Kerzen, Kosmetika oder Tütensuppen – das ist nur ein kleiner Auszug der langen Liste palmölhaltiger Produkte. In beinahe jedem zweiten Produkt heimischer Supermarktregale ist Palmöl zu finden. Doch die Produktion dieses Alleskönners hat einen hohen Preis: Bei der konventionellen Palmölherstellung werden riesige Regenwaldgebiete in Indonesien zerstört und der Klimawandel angeheizt. Im Herbst 2015 wüteten schwere Waldbrände in weiten Teilen des Inselreichs. Eine Folge der jahrzehntelangen Zerstörung durch die Plantagenindustrie.

Deutschland zählt mit jährlich rund 1,4 Millionen Tonnen zu den größten Palmöl- Verbrauchern Europas. Nicht nur für Kosmetik und Lebensmittel: Der Palmöl- Verbrauch in der EU hat sich in den letzten Jahren erhöht, vor allem für den Einsatz als sogenannter „Biosprit“.

Wie funktioniert der Anbau von Palmöl? Können die Ölpalmen auch nachhaltig angebaut werden? Was gibt es für Alternativen und wie viel Palmöl steckt eigentlich in jeder Tankfüllung? 

Iss was?! Tiere, Fleisch & Ich

Die wichtigsten Informationen zum Thema „Fleisch“

Iss was?! Tiere, Fleisch & Ich

Ein Buch für Kinder und Jugendliche und alle, die sich für das Thema Fleischkonsum interessieren.

Essen kann gut schmecken oder auch nicht. Essen kann gesund sein oder auch nicht. Es gibt also gute Gründe, nach der Zusammensetzung und der Herkunft von Lebensmitteln zu fragen. Das gilt ganz besonders für Fleisch. Immer mehr Menschen – auch Kinder und Jugendliche – wollen wissen, wie die Tiere auf ihrem Speiseplan gelebt haben, wie sie geschlachtet und gefüttert wurden. Aber das ist gar nicht so einfach herauszufinden, denn auf der Verpackung im Supermarkt steht so etwas nicht.

Für alle, die wissen wollen, was Fleisch mit uns zu tun hat.

Dieses Buch will Abhilfe schaffen und die wichtigsten Informationen zum Thema „Fleisch“ für alle verständlich und anschaulich präsentieren. Mit 63 Fragen und Antworten geht dieses Buch detailliert auf die Thematik des Fleischkonsums ein. Es zeigt, dass persönliche Entscheidungen oft eine große Tragweite haben – und dass ein Stück Fleisch auf dem Teller manchmal eine große Bedeutung hat für andere Regionen auf der Welt.

Der einfachste Weg zur Selbstversorgung

Der einfachste Weg zur Selbstversorgung

Das Unternehmen meine ernte bietet in Zusammenarbeit mit landwirtschaftlichen Betrieben seit 2010 deutschlandweit Gemüsegärten zum Mieten an und ermöglicht Städtern und Naturbegeisterten den Start in die Selbstversorgung.

Die Idee, einen eigenen Garten für ein halbes Jahr zu bewirtschaften und sich selbst mit regionalem und saisonalem Gemüse zu versorgen, erfreut sich seit einigen Jahren immer größerer Beliebtheit. Allein meine ernte verzeichnete in 2015 einem Kundenzuwachs von 15%. An 28 Standorten haben rund 3.000 Familien, Senioren, Studenten und Freunde einen Gemüsegarten gemietet.