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Die  Umweltblick-NEWS

Aktuelle Meldungen zu Energie, Ernährung und Umwelt 

Protestaktion vor der Hauptversammlung der Bayer-Aktionäre in Bonn

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Protestaktion vor der Hauptversammlung der Bayer-Aktionäre in Bonn

4.000 AktionärInnen werden zur diesjährigen BAYER-Hauptversammlung am 28. April in Bonn erwartet. Mit vielfältigen Protestaktionen unter dem Motto „Get up early!“ wollen wir ihnen die negativen Folgen der Bayer-Monsanto-Fusion vor Augen führen: Eine Patentverbrennungsmaschine wird symbolische Patente und Vertragspapiere zerstören, Kundgebungsbeiträge und Bannerslogans machen unsere Forderungen klar.

Video-TIPP: Before the Flood

Video-TIPP: Before the Flood

Before the Flood ist ein US-amerikanischer Dokumentarfilm über den Klimawandel. Von Fisher Stevens nach einem Drehbuch von Mark Monroe. Der Film feierte am 9. September 2016 im Rahmen des Toronto International Film Festivals seine Premiere. Im Film äußern sich prominente Führer und Politiker, mit denen sich der Schauspieler Leonardo DiCaprio zu den Folgen des Klimawandels traf. Hierzu gehören der damalige Generalsekretär der Vereinten Nationen Ban Ki-moon, die ehemaligen US-Präsidenten Bill Clinton und Barack Obama, seinem Außenminister John Kerry, aber auch Papst Franziskus.

Am 3. Oktober 2016 wurde der Film beim South by South Lawn im Weißen Haus erstmals in den USA gezeigt. Vor der dortigen Premiere gab es eine Diskussionsrunde mit DiCaprio und Obama. Bei der DiCaprio den US-Präsidenten für seinen Einsatz lobte, der mehr dafür getan habe, Lösungen für die Klimakrise zu finden, als irgendjemand anderes in der Geschichte.

Einkaufsführer: Torffrei gärtnern und Moore und Klima schützen

Gratis Einkaufsführer vom BUND

Einkaufsführer: Torffrei gärtnern und Moore und Klima schützen

Der Frühling ist da, Balkone werden bepflanzt, Blumenkübel aufgestellt und Gärten farbenfroh gestaltet. In Gartencentern und Baumärkten stapeln sich die Säcke mit Blumen- und Pflanzenerde. Doch der Großteil davon enthält Torf – ein Stoff aus den Mooren, die dafür ausgebaggert und zerstört werden. Moore beheimaten bedrohte Tier- und Pflanzenarten wie Goldregenpfeifer, Hochmoorbläuling oder Sonnentau und binden zudem große Mengen klimaschädliches Kohlendioxid. Moore bedecken nur drei Prozent der Erde, speichern jedoch doppelt so viel Kohlenstoff wie alle Wälder zusammengenommen. 

Rund zehn Millionen Kubikmeter Torf werden in Deutschland jedes Jahr verbraucht, etwa zweieinhalb Millionen von Hobbygärtnern. Ein erheblicher Teil des Torfs kommt inzwischen aus baltischen und russischen Hochmooren. Sie zählen zu den größten und kostbarsten Mooren Europas.

Ratgeber Nachhaltigkeit im Alltag – 350 praktische Tipps

Tipp von Umweltblick

Ratgeber Nachhaltigkeit im Alltag – 350 praktische Tipps

Zwei Drittel der Deutschen ist Nachhaltigkeit wichtig. Aber: Viele wissen nicht, wie sie es im Alltag umsetzen und wo sie beginnen sollen. Antworten gibt das neue Ratgeber-Buch „Dein Weg zur Nachhaltigkeit. 350 praktische Tipps für den Alltag“. Es gibt konkrete Anweisungen, die sofort umsetzbar sind – von Ernährung, nachhaltiger Mode, Reisen, Strom- und Plastik-Verbrauch bis zum eigenen Naturgarten oder der grünen Grillparty.

Filmvorführung und Diskussion: Samin vs Semen in 10 deutschen Städten

Samin vs Semen

Filmvorführung und Diskussion: Samin vs Semen in 10 deutschen Städten

Der Dokumentarfilm „Samin vs Semen“ (Dandhy Dwi Laksono/watchdoc, 2015, 40 min, Indonesisch m. deutschen UT) informiert über aktuelle Pläne ein Karstgebiet in Zentraljava, Indonesien auszubeuten und für Zementproduktion zu verarbeiten. Neben indonesischen Firmen will dort ein Tochterunternehmen des baden-württembergischen Konzerns HeidelbergCement eine Zementfabrik bauen. Von der lokalen Bevölkerung, die ihren Lebensunterhalt Größtenteils durch Landwirtschaft bestreitet, gibt es massiven Widerstand. Die große Sorge der Menschen ist es, dass der Abbau des Gebirges einen enormen Einfluss auf den Wasserkreislauf in der Region haben wird. Die Wasser-Rückhaltekapazitäten des Karsts würden zerstört werden und Quellen versiegen. Der lokale Widerstand ist kreativ, ausdauernd und entschlossen.

Ecopaper möchte «Werbung-nein-Danke» Kleber neu designen, umweltfreundlich produzieren und die Verteilung neu anstoßen

Crowdfunding-Projekt bei Ecocrowd

Ecopaper möchte «Werbung-nein-Danke» Kleber neu designen, umweltfreundlich produzieren und die Verteilung neu anstoßen

Noch immer ist ein Großteil der Urwälder durch Abholzung bedroht – nicht zuletzt, weil der Papierverbrauch weltweit steigt. Und noch immer ist unerwünschte Reklame im Briefkasten ein Ärgernis und verursacht viel unnötiges Papier – häufig die besonders umweltschädigend auf Hochglanz gedruckte Reklame. Oft landet die Werbung ungelesen im Altpapier – oder noch schlimmer – im Abfall. Hier liegt also ein großes Potenzial, den Papierverbrauch zu reduzieren.  Wer an seinem Briefkasten ein Stopp-Werbung-Kleber anbringt, bringt klar zum Ausdruck, dass Werbung unerwünscht ist und trägt mit einer einmaligen Handlung zu weniger Papierverbrauch und somit zu einem schonenderen Umgang mit den natürlichen Ressourcen bei.

Vielfalt sorgt für Vielfalt

Umweltblick-Tipp: Hilfreiche Publikationen vom BUND

Vielfalt sorgt für Vielfalt

Von Nisthilfen im Garten oder auf dem Balkon profitieren etwa 40 verschiedene Wildbienenarten. Je vielfältiger das Angebot an Nistmöglichkeiten ist, desto größer ist die Chance, dass sich verschiedene Arten bei Ihnen ansiedeln.

Der BUND hat hierzu eine kostenlose Publikation veröffentlicht: "Vielfalt sorgt für Vielfalt". Mit einfachen Bauanleitungen für Nisthilfen. Die Publikation kann über die Webseite des BUND herunter geladen werden. 

Auf der Webseite des BUND findet ihr auch weitere Publikationen zum Thema Bienen- und Widlbienen. wie:

Hilfreich für alle, die dem Bienensterben entgegenwirken wollen und sich am Erhalt von Bienen und Widlbienen beteiligen möchten.

Viel Spaß beim Lesen und Umsetzen!

Übrigens: den Ratgeber könnt Ihr auch hier bei Umweltblick in den Ratgeber-Downloads herunterladen.


Saatgut – Wer die Saat hat, hat das Sagen

Buchtipp

Saatgut – Wer die Saat hat, hat das Sagen

"Wer die Saat hat, hat das Sagen." Dieses Sprichwort bringt es auf den Punkt: Wer unser Saatgut kontrolliert, kontrolliert die gesamte Nahrungsmittelkette. Die Agrarindustrie versucht weltweit die Kontrolle über die Saat zu übernehmen. Doch vielerorts kämpfen Bäuerinnen und Gärtner dafür, über ihr Saatgut und ihre Art der Landwirtschaft selbst zu bestimmen. Sie geben ihr Saatgutwissen weiter, tauschen bäuerliche Sorten und erproben zukunftsfähige Wege der Zusammenarbeit.

Selbst denken, selbst machen, selbst versorgen – Ein Bauer zeigt, wie's geht

Buch-Tipp

Selbst denken, selbst machen, selbst versorgen – Ein Bauer zeigt, wie's geht

Sein Name ist Markus Bogner. Sein Beruf: Bauer. Nicht Bauer aus Tradition, sondern Bauer aus Leidenschaft. Hoch über dem Tegernsee bewirtschaftet er ein winziges Stückchen Land – vielfältig, biologisch und erfolgreich. Ob Fernsehsender, Süddeutsche Zeitung oder das Magazin Landidee, alle stehen sie Schlange, um über ihn und seinen Boarhof zu berichten. Bogner ist das, was man einen »Typen« nennt, einer, der sich der »Alternativlosigkeit« nicht beugen will. Schon lange stand er dem Mantra der Agrarlobby, wonach nur überleben kann, wer 15 000 Hühner im Stall hat oder die Saat in Glyphosat ertränkt, kritisch gegenüber. Vor sechs Jahren hat er seine Philosophie der Permakultur wahrgemacht – und siehe da: Es funktioniert!

PETA kritisiert „Earth Hour“: Klima lässt sich nicht mit dem Lichtschalter retten

PETA kritisiert „Earth Hour“: Klima lässt sich nicht mit dem Lichtschalter retten

Stuttgart, 23. März 2017 – Am 25. März 2017 findet um 20:30 Uhr die „Earth Hour“ statt. Bekannte Sehenswürdigkeiten, öffentliche und private Gebäude sollen dann 60 Minuten im Dunkeln bleiben. PETA kritisiert die Aktion. „Der effektivste Schritt hin zur Klimarettung ist die Ernährungsumstellung auf tierfreie Produkte, nicht das Ausschalten von Lichtern“, so René Schärling, Fachreferent bei der Tierrechtsorganisation PETA.