Die  Umweltblick-NEWS

Aktuelle Meldungen zu Energie, Ernährung und Umwelt 

Gewinnspiel-Tipp: Ein helles Licht für jeden von uns

IKEA spendet für die Beleuchtung in Flüchtlingslagern

Gewinnspiel-Tipp: Ein helles Licht für jeden von uns

Wie ihr wisst, habe ich kürzlich einen Beitrag über die LED-Lampen von IKEA geschrieben, die ich persönlich sehr empfehlen kann. Anlässlich des Weltflüchtlingstages am 20. Juni 2016 könnt ihr einige dieser Lampen gewinnen. IKEA verlost 10 LED-Pakete in einem Wert von je 100 €.

Bereits in vergangen Jahren hat sich IKEA mit der Spendenaktion „Ein Licht für eine bessere Zukunft“ dafür eingesetzt, Flüchtlingslager mit Licht und Energie aus erneuerbaren Quellen zu versorgen. Insgesamt konnten durch diese Aktionen bereits mehr als 56.000 Solarlaternen und 720 solarbetriebene Straßenlaternen installiert werden, die vielen Flüchtlingen des Nachts ein größeres Gefühl von Sicherheit vermitteln. Eine tolle Leistung, wie ich finde.

USA: Kükentöten wird beendet

USA: Kükentöten wird beendet

Berlin, 10. Juni 2016 – Die größte Vereinigung von Eierproduzenten in den USA hat gestern bekanntgegeben, das Kükentöten bis 2020 beenden zu wollen. Mahi Klosterhalfen, Geschäftsführer der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt, rechnet auch in Deutschland mit einem baldigen Ausstieg.

Die United Egg Producers (UEP) in den USA haben sich nach Verhandlungen mit der Organisation The Humane League (THL) zum Ausstieg aus dem Kükentöten verpflichtet. Geplant ist der Ausstieg bis 2020 oder alternativ so bald wie möglich, je nach Verfügbarkeit einer wirtschaftlich tragfähigen Lösung. Damit ist die Geschlechtsfrüherkennung im Ei gemeint. 95 % aller in den USA produzierten Eier stammen von Mitgliedern der UEP.

Die Wanderausstellung Papier von ROBIN WOOD

Die Wanderausstellung Papier von ROBIN WOOD

Die Wanderausstellung Papier – weniger ist mehr von ROBIN WOOD können Sie ab sofort bis zum 20. August 2016 in Ihren Räumen präsentieren, Menschen zum Betrachten einladen oder so ausstellen, dass die Tafeln gleich ins Auge fallen. Menschen, die ihren eignen Papierkonsum überdenken und im privaten und beruflichen Leben verändern tragen mit ihrem geringeren Papierverbraucht und Benutzen von Recyclingpapier zum weltweiten Schutz von Wäldern, Umwelt und Klima bei. Mit Ihrer Aktivität, die Ausstellung zu zeigen, unterstützen Sie die Ziele von ROBIN WOOD und dem bundesweiten Netzwerk Papierwende für einen zukunftsfähigen Papierkonsum.

Bitte informieren Sie sich weiter unter: http://www.robinwood.de/Ausstellung.1013.0.html

Über Robin Wood

Der als gemeinnützig anerkannte Umweltschutzverein ROBIN WOOD wurde 1982 gegründet. Er arbeitet vorwiegend ehrenamtlich und ist bundesweit in Regionalgruppen strukturiert.

Die Organisation arbeitet zu den Schwerpunktthemen Wald, Tropenwald, Energie und Verkehr. Ziel des Vereins ist es dazu beizutragen, dass sich Unternehmen, Regierungen und VerbraucherInnen verantwortlich verhalten und für soziale und ökologische Gerechtigkeit einsetzen. Insbesondere macht ROBIN WOOD sich dafür stark, dass Wirtschaft und VerbraucherInnen auf Produkte verzichten, die zur Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen weltweit beitragen. Gleichzeitig unterstützt der Verein Ansätze für eine umwelt- und sozialverträgliche Entwicklung als Alternative zu der vorherrschenden kurzfristigen Ausbeutung der Natur auf Kosten anderer Menschen.

Uranfabrik in Gronau: 30 Jahre Tatenlosigkeit zugunsten der Atomindustrie

Uranfabrik in Gronau: 30 Jahre Tatenlosigkeit zugunsten der Atomindustrie

(Gronau, Bonn, Düsseldorf, 10.06.2016) 30 Jahre nach der offiziellen Inbetriebnahme der Urananreicherungsanlage in Gronau (Westfalen) werfen Anti-Atomkraft-Initiativen und der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) der rot-grünen Landesregierung in Düsseldorf Tatenlosigkeit zugunsten der Atomindustrie vor. Von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks sowie von NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin fordern sie die Aufhebung aller für die Anlage erteilten Betriebsgenehmigungen. „Wer auf der einen Seite vom Atomausstieg spricht und sogar das Aus für belgische Atomkraftwerke fordert, muss vor der eigenen Haustür in Gronau die Uranproduktion für Atomkraftwerke im In- und Ausland stoppen“, so BBU-Vorstandsmitglied Udo Buchholz.

Blackbox Mieterstrom

Ökoenergieversorger Polarstern löst mit seinen Mieterstrommodellen die Gewerbesteuerproblematik

Blackbox Mieterstrom

München, 19.05.2016 – Mieterstrom ist für Immobilienbesitzer eine Chance, den Immobilienwert zu steigern und die Stromversorgung des Gebäudes unabhängiger und erneuerbar zu gestalten. „Es ist aber auch für viele eine Blackbox“, weiß Florian Henle, Mitgründer des Ökoenergie-Versorgers Polarstern, der bundesweit flexible Mieterstrommodelle anbietet. „Es wird derzeit viel darüber gesprochen, aber so richtig verstehen tun es nur wenige.“ Das liege daran, dass die Energieversorgung nicht das Kerngeschäft der Immobilienbesitzer und entsprechend wenig Wissen über den Energiemarkt vorhanden sei. Das fördere auch die Verwirrung in Sachen Gewerbesteuerpflicht.

Grundsätzlich ist das Interesse der Wohnungswirtschaft an Mieterstrom groß. Das unterstreicht eine Umfrage des Instituts Wohnen und Umwelt (IWU), der zufolge 70 Prozent der befragten Wohnungsunternehmen die Stromversorgung als ein künftiges Betätigungsfeld sehen. 60 Prozent äußern in diesem Zuge konkretes Interesse an Mieterstrom. „Weil sie aber nicht das erforderliche Energie-Knowhow haben und die Umsetzung sehr komplex ist, wird Mieterstrom in über 70 Prozent der Fälle über Mieterstrommodelle unter anderem mit Energieversorgern realisiert“, berichtet Rechtsanwältin Iris Behr vom IWU. Im Auftrag der Forschungsinitiative Zukunft Bau des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung hat das IWU 2015 eine Studie durchgeführt*, um die Möglichkeiten der Wohnungswirtschaft zum Einstieg in die Erzeugung und Vermarktung elektrischer Energie zu untersuchen.

Schulstart-Kampagne des Blauen Engel 2016

Umweltschutz beginnt beim Papier

Schulstart-Kampagne des Blauen Engel 2016

Unter dem Motto „Schulstart mit dem Blauen Engel“ startet im Sommer wieder die Recyclingpapier-Kampagne des Umweltzeichens, die von Bundesumweltministerium, Umweltbundesamt, Jury Umweltzeichen und RAL gGmbH getragen wird. Je-des Jahr werden in Deutschland über 200 Millionen Schulhefte verbraucht, davon ist nur jedes zehnte aus Recyclingpapier. Dabei ist die Umstellung ganz leicht und schützt die Umwelt gleich dreifach – 100% Recyclingpapier ist gut für Wald, Klima und Wasser.

Für die Institutionen, die hinter dem Blauen Engel stehen, ist die Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für den Umweltschutz ein zentrales Anliegen. Der Recyclingpapierkreislauf eignet sich hervorragend, um Auswirkungen des eigenen Verhaltens auf die Umwelt zu veranschaulichen und bietet konkrete Möglichkeiten zum Handeln, auch für Kinder und Jugendliche.

Hauptversammlung RWE: Das Märchen vom "grünen" Umbau

Newsletter von Urgewald

Hauptversammlung RWE: Das Märchen vom

Am Eingang der RWE-Hauptversammlung wurden Aktionärinnen und Aktionäre vom urgewald-Team mit speziellen RWE-Aktien begrüßt. Die Aktien entlarvten, wie auch unser aktueller Kurzfilm, das Märchen vom "grünen" Umbau und kritisierten die Skandalgeschäfte des Konzerns in den USA und Kolumbien. Nachhaltig beeindruckte die Rede unseres kolumbianischen Gastes Maira Méndez. Sie erzählte die Geschichte ihres Vaters, der Gewerkschafter bei dem RWE-Kohlelieferanten Drummond war und vor 15 Jahre kaltblütig ermordet wurde. Nach ihrer bewegenden Rede suchte Frank Bsirske, Mitglied des Aufsichtsrats und Vorsitzender der Gewerkschaft ver.di, das Gespräch mit Maira Méndez. Am Abend durfte auch endlich Paul Corbit Brown das Rednerpult betreten.

Nur ein Paket Teelichter ...

LED-Beleuchtung von IKEA

Nur ein Paket Teelichter ...

Einkäufe bei IKEA sind meist fatal: Eigentlich wollte man nur mal schauen und ein paar Teelichter kaufen, aber schon hat man den Einkaufswagen voll schöner Sachen. Wenn es allerdings nicht nur um Teelichter sondern generell um Beleuchtung geht, ist man bei IKEA auch an der richtigen Adresse. Und das ist vielen gar nicht bewusst! Glühbirnen – ach nein, die gibt es nicht mehr. Energiesparlampen – giftig und auch nicht mehr gefragt. Jetzt dreht sich alles um LEDs – die Licht emittierende Diode. Die sind gut für das Zuhause und die Umwelt. Die meisten von uns denken dann gleich an andere bekannte Anbieter. Doch bieten sie in der Regel für das gleiche Geld eine viel schlechtere Lichtleistung und sind im Endeffekt auch deutlich teurer. Noch schlechter sind häufig die No-Name Produkte, die man z. B. auf Ebay erwerben kann, in deren Licht hat die eigene Hütte den Glanz einer Leichenhalle im Krankenhaus. Dabei sind für Beleuchtungskonzepte zwei Faktoren entscheidend: Zum einen die Farbwerte, also wohl temperiertes Licht, und zum anderen der Preis. IKEA erfüllt mit seinen LEDs beide Ansprüche.

Palmöl – der perfekte Rohstoff?

Vortrag & Diskussion von Robin Wood

Palmöl – der perfekte Rohstoff?

Schokolade, Kerzen, Kosmetika oder Tütensuppen – das ist nur ein kleiner Auszug der langen Liste palmölhaltiger Produkte. In beinahe jedem zweiten Produkt heimischer Supermarktregale ist Palmöl zu finden. Doch die Produktion dieses Alleskönners hat einen hohen Preis: Bei der konventionellen Palmölherstellung werden riesige Regenwaldgebiete in Indonesien zerstört und der Klimawandel angeheizt. Im Herbst 2015 wüteten schwere Waldbrände in weiten Teilen des Inselreichs. Eine Folge der jahrzehntelangen Zerstörung durch die Plantagenindustrie.

Deutschland zählt mit jährlich rund 1,4 Millionen Tonnen zu den größten Palmöl- Verbrauchern Europas. Nicht nur für Kosmetik und Lebensmittel: Der Palmöl- Verbrauch in der EU hat sich in den letzten Jahren erhöht, vor allem für den Einsatz als sogenannter „Biosprit“.

Wie funktioniert der Anbau von Palmöl? Können die Ölpalmen auch nachhaltig angebaut werden? Was gibt es für Alternativen und wie viel Palmöl steckt eigentlich in jeder Tankfüllung? 

Iss was?! Tiere, Fleisch & Ich

Die wichtigsten Informationen zum Thema „Fleisch“

Iss was?! Tiere, Fleisch & Ich

Ein Buch für Kinder und Jugendliche und alle, die sich für das Thema Fleischkonsum interessieren.

Essen kann gut schmecken oder auch nicht. Essen kann gesund sein oder auch nicht. Es gibt also gute Gründe, nach der Zusammensetzung und der Herkunft von Lebensmitteln zu fragen. Das gilt ganz besonders für Fleisch. Immer mehr Menschen – auch Kinder und Jugendliche – wollen wissen, wie die Tiere auf ihrem Speiseplan gelebt haben, wie sie geschlachtet und gefüttert wurden. Aber das ist gar nicht so einfach herauszufinden, denn auf der Verpackung im Supermarkt steht so etwas nicht.

Für alle, die wissen wollen, was Fleisch mit uns zu tun hat.

Dieses Buch will Abhilfe schaffen und die wichtigsten Informationen zum Thema „Fleisch“ für alle verständlich und anschaulich präsentieren. Mit 63 Fragen und Antworten geht dieses Buch detailliert auf die Thematik des Fleischkonsums ein. Es zeigt, dass persönliche Entscheidungen oft eine große Tragweite haben – und dass ein Stück Fleisch auf dem Teller manchmal eine große Bedeutung hat für andere Regionen auf der Welt.