Die  Umweltblick-NEWS

Aktuelle Meldungen zu Energie, Ernährung und Umwelt 

Polarstern ist der erste Energieversorger mit einer Gemeinwohl-Bilanz

Ein Wirtschaftsmodell mit Zukunft

Polarstern ist der erste Energieversorger mit einer Gemeinwohl-Bilanz

Von Jakob Ammann, Polarstern

wie abertausende Studenten vor und nach mir habe ich damals in der Uni gelernt: Das Ziel eines Unternehmens ist die Profitmaximierung. Alles hat sich diesem Ziel unterzuordnen.

Das Modell der Gemeinwohl-Ökonomie widerspricht. Das erste Ziel wirtschaftlichen Handelns muss ein gutes Leben sein. Für alle! Für dieses Ziel brauchen wir eine neue Mentalität des Wirtschaftens. Eine Kultur, in der der Erfolg eines Unternehmens nicht allein an finanziellen Kennzahlen gemessen wird, sondern gleichwertig am ökologischen und sozialen Nutzen.

Wer dieses Ziel verfolgt, muss freilich wissen, was er überhaupt tun kann – und wo er jetzt steht. Als erster Energieversorger Deutschlands haben wir uns deshalb einem Bilanzverfahren der Gemeinwohl-Ökonomie unterzogen. Gemeinsam mit den Münchner Unternehmen Impact Hub Munich, Kartoffelkombinat und Talents4Good haben wir in einem Peer Group Verfahren unsere gesamten Wertschöpfungsketten anhand einer auf Werte beruhenden Beurteilungsmatrix durchleuchtet: Menschenwürde, Solidarität, ökologische Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit, demokratische Mitbestimmung und Transparenz. 

Interview mit Ulf Wenzig, Sustainability Manager, IKEA zum Thema Nachhaltigkeit

Interview mit Ulf Wenzig, Sustainability Manager, IKEA zum Thema Nachhaltigkeit

Das Thema Nachhaltigkeit ist zur Zeit präsenter denn je. Zum einen aufgrund des Klimawandels, der  global unterschiedliche Ausprägungen nach sich zieht. Zum anderen sichtbar an den globalen Flüchtlingsströmen, ebenfalls induziert durch den Klimawandel, aber natürlich auch durch gewalttätige Konflikte. Ganze Landstriche werden unbewohnbar und die Menschen machen sich auf den Weg und flüchten dahin, wo sie sich versprechen besser leben zu können.

Umso wichtiger ist eine nachhaltige Denkweise und auch nachhaltige Wirtschaftsweise von Seiten der Unternehmen. Wir haben bei IKEA Deutschland nachgefragt und konnten mit Ulf Wenzig, Sustainability Manager von IKEA ein Interview zum Thema zu führen.

Die App zum Einkaufsführer Produkte ohne Palmöl von Umweltblick

Die App, die es schon immer gab

Die App zum Einkaufsführer Produkte ohne Palmöl von Umweltblick

Seit es den Einkaufsführer Produkte ohne Palmöl bei Umweltblick gibt, gibt es dazu auch eine App. Denn der Einkaufsführer wurde so programmiert, dass man ihn auch auf Smartphones und Tablett-PCs ansehen kann. Da einige das nicht wussten oder bemerkt haben gibt es nun für alle, die mit Ihrem Smartphone oder Tablet online gehen, eine zusätzliche Domain über die Ihr direkt zum Einkaufsführer gelangt: www.produkte-ohne-palmoel.de 

Diese Domain funktioniert natürlich auch für alle Computer.

Ausgezeichnet: Bürgerwerke erhalten Ehrung des Nachhaltigkeitsrats

Ausgezeichnet: Bürgerwerke erhalten Ehrung des Nachhaltigkeitsrats

Der Rat für Nachhaltige Entwicklung zeichnet die Bürgerwerke mit dem Qualitätssiegel „Werkstatt N“ aus. Der unabhängige Zusammenschluss von über 10.000 Bürgern wird damit für sein Engagement für die Energiewende in Bürgerhand geehrt.

Heidelberg, 17.02.2016. Zum fünften Mal vergibt der Rat für Nachhaltige Entwicklung sein Qualitätssiegel „Werkstatt N“ an richtungweisende Ideen und Projekte, die nachhaltiges Denken und Handeln im Alltag lebendig machen. Zu den ausgezeichneten Projekten gehören im Jahr 2016 auch die Bürgerwerke als Zusammenschluss von mehr als 10.000 Bürgern, die gemeinsam die Energiewende vorantreiben. Der unabhängige Bürgerverbund setzt sich für die Demokratisierung der Energieversorgung ein – eine Bewegung, der sich jede und jeder anschließen kann.

Die Bürgerwerke – Der Energieversorger von Bürgern für Bürger

Neuer echter Ökostrom-Anbieter an Bord bei Umweltblick

Die Bürgerwerke – Der Energieversorger von Bürgern für Bürger

Besucher von Umweltblick können sich ab sofort über einen neuen Ökostromanbieter bei Umweltblick freuen: Die Bürgerwerke. Die Bürgerwerke sind der größte Zusammenschluss von Energie-Genossenschaften in Deutschland, die gemeinsam die Energiewende voranbringen. 

Power-to-Heat kann in 10 Jahren bis zu 10 Prozent des industriellen Wärmebedarfs liefern

Enerstorage sieht große Chancen in der elektrischen Wärmeerzeugung für Unternehmen

Power-to-Heat kann in 10 Jahren bis zu 10 Prozent des industriellen Wärmebedarfs liefern

München, den 09.02.2016 – Die erneuerbaren Energien erzeugten 2015 erstmals mehr Strom als jeder andere Energieträger, rund 33 Prozent des Gesamtstromverbrauchs. Geht die Entwicklung so weiter, werden schon bald die Ausbauziele deutlich übertroffen. Davon kann auch die Wärmewende profitieren, die bisher eher schleppend verläuft. „Gelingt es, die Stromwende als Treiber der Wärmewende zu nutzen, sind auch die CO2-Ziele der Bundesregierung näher als gedacht“, ist sich Tobias Assmann, Mitgründer und Geschäftsführer Enerstorage, sicher. Enerstorage ist Pionier für Power-to-Heat im industriellen Maßstab.

Nachhaltiger Tourismus schützt Klima und Umwelt

Nachhaltiger Tourismus schützt Klima und Umwelt

Energiesparen, Ökostrom und Bio-Lebensmittel – der Klimaschutz spielt für viele Menschen eine wichtige Rolle in ihrem Alltag. Viel CO2 lässt sich auch beim Reisen einsparen, wenn man vom Flugzeug und vom Auto auf die Bahn umsteigt. Nützliche Tipps rund um den nachhaltigen Tourismus und Bahnreisen in Europa gibt das Reise- und Umweltmagazin Verträglich Reisen.

Der einfachste Weg zur Selbstversorgung

Der einfachste Weg zur Selbstversorgung

Das Unternehmen meine ernte bietet in Zusammenarbeit mit landwirtschaftlichen Betrieben seit 2010 deutschlandweit Gemüsegärten zum Mieten an und ermöglicht Städtern und Naturbegeisterten den Start in die Selbstversorgung.

Die Idee, einen eigenen Garten für ein halbes Jahr zu bewirtschaften und sich selbst mit regionalem und saisonalem Gemüse zu versorgen, erfreut sich seit einigen Jahren immer größerer Beliebtheit. Allein meine ernte verzeichnete in 2015 einem Kundenzuwachs von 15%. An 28 Standorten haben rund 3.000 Familien, Senioren, Studenten und Freunde einen Gemüsegarten gemietet.

Pflanzendrink statt Milch

PETA schickt Bundesverband Deutscher Milchviehhalter e.V. Sojabohnen und Lupinenmehl als Ausweg aus der Krise

Pflanzendrink statt Milch

Starthilfe für modernen Landwirtschaftsbetrieb ohne Tierleid

Freising / Stuttgart, 21. September 2015 – Mit Pflanzenkraft aus der Milchkrise: Seit Beendigung der Milchquote im April 2015 sinken die Preise für Kuhmilch erneut rapide. PETA Deutschland e.V. zeigt dem Bundesverband Deutscher Milchviehhalter nun eine innovative Lösung, mit der seine Mitglieder der Milchproduktion und den Risiken der Branche künftig den Rücken kehren können: In einem Schreiben an den Vorsitzenden des Verbandes, Romuald Schaber, appelliert die Tierrechtsorganisation, die Landwirte auf die tierleidfreie Alternative zur Milchproduktion aufmerksam zu machen – den Pflanzenbau. Dazu sendete die Organisation Schaber Sojabohnen und Lupinenmehl – die beiden Produkte stehen symbolisch für die Rohstoffe, aus denen Pflanzendrinks produziert werden können. So können die Landwirte die Krise für ein Umdenken nutzen, um sich auf den Wandel der Gesellschaft einzustellen und ihre Betriebe auf neue moderne und gewinnbringende Beine zu stellen. Denn: Milch hat keine Zukunft; stattdessen wird die Gesellschaft künftig immer mehr hochwertiges pflanzliches Eiweiß aus nachhaltigem Anbau benötigen.