Umweltblick-News zum Thema Umwelt

Filmvorführung und Diskussion: Samin vs Semen in 10 deutschen Städten

Samin vs Semen

Filmvorführung und Diskussion: Samin vs Semen in 10 deutschen Städten

Der Dokumentarfilm „Samin vs Semen“ (Dandhy Dwi Laksono/watchdoc, 2015, 40 min, Indonesisch m. deutschen UT) informiert über aktuelle Pläne ein Karstgebiet in Zentraljava, Indonesien auszubeuten und für Zementproduktion zu verarbeiten. Neben indonesischen Firmen will dort ein Tochterunternehmen des baden-württembergischen Konzerns HeidelbergCement eine Zementfabrik bauen. Von der lokalen Bevölkerung, die ihren Lebensunterhalt Größtenteils durch Landwirtschaft bestreitet, gibt es massiven Widerstand. Die große Sorge der Menschen ist es, dass der Abbau des Gebirges einen enormen Einfluss auf den Wasserkreislauf in der Region haben wird. Die Wasser-Rückhaltekapazitäten des Karsts würden zerstört werden und Quellen versiegen. Der lokale Widerstand ist kreativ, ausdauernd und entschlossen.

Ecopaper möchte «Werbung-nein-Danke» Kleber neu designen, umweltfreundlich produzieren und die Verteilung neu anstoßen

Crowdfunding-Projekt bei Ecocrowd

Ecopaper möchte «Werbung-nein-Danke» Kleber neu designen, umweltfreundlich produzieren und die Verteilung neu anstoßen

Noch immer ist ein Großteil der Urwälder durch Abholzung bedroht – nicht zuletzt, weil der Papierverbrauch weltweit steigt. Und noch immer ist unerwünschte Reklame im Briefkasten ein Ärgernis und verursacht viel unnötiges Papier – häufig die besonders umweltschädigend auf Hochglanz gedruckte Reklame. Oft landet die Werbung ungelesen im Altpapier – oder noch schlimmer – im Abfall. Hier liegt also ein großes Potenzial, den Papierverbrauch zu reduzieren.  Wer an seinem Briefkasten ein Stopp-Werbung-Kleber anbringt, bringt klar zum Ausdruck, dass Werbung unerwünscht ist und trägt mit einer einmaligen Handlung zu weniger Papierverbrauch und somit zu einem schonenderen Umgang mit den natürlichen Ressourcen bei.

Vielfalt sorgt für Vielfalt

Umweltblick-Tipp: Hilfreiche Publikationen vom BUND

Vielfalt sorgt für Vielfalt

Von Nisthilfen im Garten oder auf dem Balkon profitieren etwa 40 verschiedene Wildbienenarten. Je vielfältiger das Angebot an Nistmöglichkeiten ist, desto größer ist die Chance, dass sich verschiedene Arten bei Ihnen ansiedeln.

Der BUND hat hierzu eine kostenlose Publikation veröffentlicht: "Vielfalt sorgt für Vielfalt". Mit einfachen Bauanleitungen für Nisthilfen. Die Publikation kann über die Webseite des BUND herunter geladen werden. 

Auf der Webseite des BUND findet ihr auch weitere Publikationen zum Thema Bienen- und Widlbienen. wie:

Hilfreich für alle, die dem Bienensterben entgegenwirken wollen und sich am Erhalt von Bienen und Widlbienen beteiligen möchten.

Viel Spaß beim Lesen und Umsetzen!

Übrigens: den Ratgeber könnt Ihr auch hier bei Umweltblick in den Ratgeber-Downloads herunterladen.


Saatgut – Wer die Saat hat, hat das Sagen

Buchtipp

Saatgut – Wer die Saat hat, hat das Sagen

"Wer die Saat hat, hat das Sagen." Dieses Sprichwort bringt es auf den Punkt: Wer unser Saatgut kontrolliert, kontrolliert die gesamte Nahrungsmittelkette. Die Agrarindustrie versucht weltweit die Kontrolle über die Saat zu übernehmen. Doch vielerorts kämpfen Bäuerinnen und Gärtner dafür, über ihr Saatgut und ihre Art der Landwirtschaft selbst zu bestimmen. Sie geben ihr Saatgutwissen weiter, tauschen bäuerliche Sorten und erproben zukunftsfähige Wege der Zusammenarbeit.

Selbst denken, selbst machen, selbst versorgen – Ein Bauer zeigt, wie's geht

Buch-Tipp

Selbst denken, selbst machen, selbst versorgen – Ein Bauer zeigt, wie's geht

Sein Name ist Markus Bogner. Sein Beruf: Bauer. Nicht Bauer aus Tradition, sondern Bauer aus Leidenschaft. Hoch über dem Tegernsee bewirtschaftet er ein winziges Stückchen Land – vielfältig, biologisch und erfolgreich. Ob Fernsehsender, Süddeutsche Zeitung oder das Magazin Landidee, alle stehen sie Schlange, um über ihn und seinen Boarhof zu berichten. Bogner ist das, was man einen »Typen« nennt, einer, der sich der »Alternativlosigkeit« nicht beugen will. Schon lange stand er dem Mantra der Agrarlobby, wonach nur überleben kann, wer 15 000 Hühner im Stall hat oder die Saat in Glyphosat ertränkt, kritisch gegenüber. Vor sechs Jahren hat er seine Philosophie der Permakultur wahrgemacht – und siehe da: Es funktioniert!

PETA kritisiert „Earth Hour“: Klima lässt sich nicht mit dem Lichtschalter retten

PETA kritisiert „Earth Hour“: Klima lässt sich nicht mit dem Lichtschalter retten

Stuttgart, 23. März 2017 – Am 25. März 2017 findet um 20:30 Uhr die „Earth Hour“ statt. Bekannte Sehenswürdigkeiten, öffentliche und private Gebäude sollen dann 60 Minuten im Dunkeln bleiben. PETA kritisiert die Aktion. „Der effektivste Schritt hin zur Klimarettung ist die Ernährungsumstellung auf tierfreie Produkte, nicht das Ausschalten von Lichtern“, so René Schärling, Fachreferent bei der Tierrechtsorganisation PETA.

Jetzt mitmachen: Europäische Bürgerinitiative gegen Glyphosat gestartet!

Petition vom Umweltinstitut München e. V.

Jetzt mitmachen: Europäische Bürgerinitiative gegen Glyphosat gestartet!

Glyphosat ist das am häufigsten eingesetzte Pestizid weltweit. Allein in Deutschland werden jährlich rund 6000 Tonnen davon ausgebracht. Das Mittel ist allgegenwärtig: Es ist in Nahrungsmitteln, wie Brot und Bier genauso zu finden, wie in unserem Körper und in unserer Umwelt. Dabei ist das Ackergift alles andere als unbedenklich. Glyphosat gilt als wahrscheinlich krebserregend und erbgutverändernd und trägt wesentlich zum Rückgang der Artenvielfalt bei.

Mikroplastik – Die unsichtbare Gefahr

Mikroplastik – Die unsichtbare Gefahr

Das Meer ist heute einer Vielzahl von Bedrohungen ausgesetzt, eine davon ist die Verschmutzung durch Plastikmüll. Kunststoff gibt es in zahllosen Formen, Farben und Größen. Und je kleiner die Plastikpartikel sind, desto höher ist die Anzahl der betroffenen Tiere, die sie mit ihrer Nahrung aufnehmen.

Als Mikroplastik werden Plastikpartikel bezeichnet, die kleiner als fünf Millimeter sind. Kunststoffe werden in der Kosmetik in unterschiedlichen Formen verwendet. Zum einem pulverisiert oder als Granulat, wenn es sich um kosmetische Funktionen handelt, zum Beispiel das Glätten oder Abtragen der Hautschicht (“Peelen”). Zum anderen in Form von Dispersionen, wenn der Kunststoff als Zusatzstoff eingesetzt wird wie in Shampoo- und Badeprodukten. Hier sind die Kunststoffpartikel fein verteilt in einem flüssigen Medium und dienen unter anderem als Füllstoffe, Bindemittel und Antistatika. Für die VerbraucherInnen ist es schwierig bis nahezu unmöglich herauszufinden, in welcher Form der Kunststoff in dem Produkt vorliegt, da es leider keinerlei Transparenz durch Kennzeichnungen gibt.