Umweltblick-News zum Thema Umwelt

Öko-Weihnachtsbäume für weniger Gift im Wohnzimmer

BUND Öko-Tipp

Öko-Weihnachtsbäume für weniger Gift im Wohnzimmer

Mit dem Weihnachtsbaum holen sich viele Menschen jedes Jahr ein Stück Natur in die Wohnzimmer. Allerdings stammten etwa 90 Prozent der 25 Millionen Weihnachtsbäume, die letztes Jahr in Deutschland verkauft wurden, aus Intensiv-Plantagen. Dort wird stark gespritzt und gedüngt – zum Schaden von Tieren, Pflanzen, Gewässern und Böden. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) fand Pestizide wie Glyphosat und Prosulfocarb bei mehr als jedem zweiten Baum, als er 2014 stichprobenartig die Nadeln von Weihnachtsbäumen an deutschen Verkaufsstellen testete. Zu der hohen Pestizidbelastung auf vielen Weihnachtsbaumplantagen kommt noch der Flächenverbrauch: Allein in Deutschland nehmen die Monokulturen bis zu 50.000 Hektar in Beschlag. Diese Flächen wären aus Sicht von Umweltschützern besser für „echte“ Wälder und Natur oder für den Nahrungsmittelanbau eingesetzt.

Enspire Energie unterstützt Kunden beim Bau ihrer Photovoltaikanlage

Enspire Energie unterstützt Kunden beim Bau ihrer Photovoltaikanlage

Mit Enspire Energie können sich Privatkunden fortan den Bau ihrer eigenen Photovoltaikanlage fördern lassen. Der ökologisch verantwortungsbewusste Energieversorger unterstützt seine Kunden mit 300 Euro Förderzuschuss. Mit dem klima- und ressourcenschonenden Strom aus der eigenen Solaranlage decken die Kunden einen Großteil ihres Energiebedarfs; der Rest wird mit 100 Prozent Ökostrom von Enspire Energie gedeckt. Die Ökostrommarke der Stadtwerke Konstanz GmbH liefert ausschließlich in deutschen Wasserkraftwerken erzeugten Naturstrom, der mit Deutschlands bedeutendstem und anspruchsvollstem Ökostrom-Gütesiegel, dem Grüner Strom-Label, zertifiziert ist. Der Förderzuschuss für die Solaranlage wird aus Mitteln der Zertifizierung finanziert.

Das Winterprojekt – humanitäre Hilfe für Pine Ridge

Spenden dringend benötigt!

Das Winterprojekt – humanitäre Hilfe für Pine Ridge

Seit einigen Jahren unterstütze ich Andrea Cox, die sich für die Belange der indigenen Bevölkerung (Stämme der: Lakota/Nakota/Dakota/Sioux) der Pine Ridge Reservation ehrenamtlich einsetzt. Unter anderem entstand vor einigen Jahren das sogenannte Winterprojekt. Worum es dabei geht könnt ihr im folgenden Schreiben entnehmen.

Liebe Freunde,

Es hat bereits heftig geschneit in Süd Dakota und wir brauchen dringend noch Spenden für Heizmaterial!

Immer wieder werde ich nach Sinn und Unsinn dieses Unterfangens gefragt. Mein Standpunkt besagt: Humanitäre Nothilfe bedarf keinerlei politischer Rechtfertigung! Armut muss langfristig bekämpft werden. Ja, was aber gegen die akute – in diesem Moment bestehende – die das Leben bedrohende Armut tun? Hier greift das Winterprojekt und das besondere am Winterprojekt ist, dass es aus der Lakota-Gemeinde selbst entstand.

Es sind meist ältere alleinstehende Menschen, zumeist Frauen, die jeden Winter in Pine Ridge an Unterkühlung sterben. Es sind ihre Enkelkinder, die sie oftmals alleine großziehen. Es sind die Schwangeren und die Kranken.

 

Zeit für Mobilwandel – Ein Plakat verschafft sich (saubere) Luft

Zeit für Mobilwandel – Ein Plakat verschafft sich (saubere) Luft

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) hat sich etwas Neues für mehr Einfluss auf unsere Umwelt und eine bessere Lebensqualität einfallen lassen.

Weniger Lärm, bessere Luft und mehr Platz durch effizientere Flächennutzung machen Städte lebenswerter. Nachhaltige Mobilität wirkt sich positiv auf unsere Lebensqualität aus. So leistet sie einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und letztendlich auch für unsere Gesundheit.

Der Verkehrssektor spielt bei der Erreichung der Klimaschutzziele der Bundesregierung eine wesentliche Rolle. Das bedeutet nicht, dass wir komplett aufs Auto verzichten müssen. Mit Carsharing, Elektromobilität, Rad- und Fußverkehr und Bussen und Bahnen haben wir jedoch bessere Möglichkeiten als je zuvor, um Verkehrsmittel flexibel zu kombinieren und so für mehr Lebensqualität und mehr Klimaschutz zu sorgen.

Der Drei-Zonen-Garten - Ein Konzept für Vielfalt und Artenreichtum

Der Drei-Zonen-Garten - Ein Konzept für Vielfalt und Artenreichtum

Bereits als kleines Kind faszinierten ihn die wunderbare Vielfalt von Tieren und so wollte er Tierschützer werden. Doch studierte er zuerst Geologie und lernte dadurch, dass alles auf diesem Planeten zusammen hängt. Der Mensch ist eingebunden in das Klima, die Vegetation, die Tierwelt, die Kultur und die Zeit und überall existieren Wechselwirkungen, sowohl mit positiven als auch negativen Rückkopplungen. Der Theorie folgte die Praxis und so entschied sich Markus Gastl für eine zweijährige Reise zusammen mit seiner damaligen Freundin und späteren Frau für einen Tripp per Rad durch einen für beide bis dato unbekannten Kontinent: Südamerika.

Engagement für nachhaltiges Handeln seit fast 60 Jahren

Interview mit Annemarie Börlind - Natural Beauty

Engagement für nachhaltiges Handeln seit fast 60 Jahren

Aufgrund zahlreicher Anfragen von Lesern, die sich mit der Palmöl-Problematik beschäftigen, will Umweltblick in Zusammenarbeit mit Unternehmen für mehr Transparenz und Klarheit sorgen. Denn, viele wissen nicht, wie sieht es wirklich mit dem Einsatz von Palmöl oder Palmkernöl z.B. bei der Kosmetik-Herstellung aus? Wie reagieren Unternehmen auf die Palmölproblematik und welche Ziele setzen sie sich? Insbesondere die Unternehmen, deren Firmenphilosophie in erster Linie auf Nachhaltigkeit ausgelegt ist?

Da der Einkaufsführer Produkte ohne Palmöl von Umweltblick Ende diesen Jahres 5 Jahre alt wird, habe ich beschlossen Unternehmen zu interviewen, die mit Ihren Produktlisten im Einkaufsführer vertreten sind, wie das Unternehmen Annemarie Börlind - Natural Beauty.

Neues Bienengift im Anflug

Newsletter vom Umweltinstitut München e. V.

Neues Bienengift im Anflug

Der Einsatz von Ackergiften in der industriellen Landwirtschaft hat zu einem großen Insektensterben geführt, das die Funktionsweise ganzer Ökosysteme bedroht. Doch ein Umdenken ist nicht in Sicht: Auf die Einschränkungen bei einigen besonders bienenschädlichen Insektiziden antwortet die Industrie mit einem neuen Wirkstoff. Der Chemieriese Dow Chemicals hat auf europäischer Ebene eine Zulassung für das Insektengift Sulfoxaflor bekommen. Das dieses eine ernsthafte Gefahr für die Honigbienen sein kann, vermutet selbst die industriefreundliche europäische Lebensmittelbehörde EFSA.

Der "ökologische Pfotenabdruck" von Haustieren

BUND Öko-Tipp

Der

Berlin, den 12.08.2016: 28 Millionen Haustiere leben in Deutschland – die Bewohner von Aquarien und Terrarien nicht mitgezählt. Doch wie stark tragen Hund, Katze und Co. zu Umweltproblemen wie dem Klimawandel bei? Vor Jahren machte das Buch „Time to eat the dog“ („Zeit, den Hund zu essen“) mit der Behauptung Schlagzeilen, ein mittelgroßer Hund belaste die Umwelt stärker als ein Geländewagen. Die Autoren rechneten vor: Ein durchschnittlicher Hund fresse jährlich 164 Kilogramm Frischfleisch und 95 Kilogramm Getreideprodukte. Für die Produktion von einem Kilo Hähnchenfleisch werde eine Fläche von rund 43 Quadratmetern benötigt, für ein Kilo Getreide etwa 13 Quadratmeter. Ein Hund nehme also pro Jahr etwa 8.400 Quadratmeter Fläche in Anspruch, eine Katze 1.500 Quadratmeter.

100% Ökostrom aus deutscher Wasserkraft

Grüner Strom Label e.V. bestätigt Stromherkunft von NaturEnergiePlus active

100% Ökostrom aus deutscher Wasserkraft

Der Ökostrom für NaturEnergiePlus active stammt zu 100% aus deutscher Wasserkraft, das bestätigt jetzt auch der Verbraucherverein Grüner Strom Label e.V. Der Verein bietet diese Zertifizierung an, da immer mehr Kunden heute wissen möchten, aus welcher Region oder aus welchen Anlagen ihr Ökostrom kommt. „Vielen Verbrauchern ist es nicht egal, woher der Ökostrom aus ihrer Steckdose stammt. Damit die Energiewende in Deutschland stattfindet, ist es wichtig, dass Ökostrom auch in Deutschland produziert und nicht importiert wird. Die Bestätigung der Ökostromherkunft durch den Grüner Strom Label e.V. schafft hier zusätzliche Transparenz“, erklärt Gunter Jenne, Geschäftsführer der NaturEnergie+ Deutschland GmbH.

100.000 Menschen unterstützen Bürgerklage „Nein zu CETA!“

Mache auch Du mit!

100.000 Menschen unterstützen Bürgerklage „Nein zu CETA!“

Schon 100.000 Bürgerinnen und Bürger haben eine Vollmacht für die geplante Verfassungsbeschwerde gegen das Freihandelsabkommen CETA unterschrieben. Es handelt sich damit um die größte Bürgerklage in der Geschichte der Bundesrepublik. Bis die EU-Mitgliedsländer über CETA im Herbst entscheiden, können auch weiterhin Vollmachten für die Verfassungsbeschwerde eingereicht werden.

Noch nie zuvor in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland haben sich so viele Menschen an einer Verfassungsbeschwerde beteiligt. Mehr als 100.000 Bürgerinnen und Bürger haben bislang eine schriftliche Vollmacht per Post eingeschickt. Hinter der geplanten Verfassungsbeschwerde stehen die Organisationen foodwatch, Campact und Mehr Demokratie. Grund für die Bürgerklage sind massive Zweifel daran, dass das Freihandelsabkommen zwischen der EU und Kanada und die geplante vorläufige Anwendung mit dem Grundgesetz vereinbar sind.