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Umweltblick-News zum Thema Umwelt

Der erste faire Online-Marktplatz in Hand der Nutzer*innen fordert Ebay und Amazon heraus

Fairnopoly als Genossenschaft gegründet

Der erste faire Online-Marktplatz in Hand der Nutzer*innen fordert Ebay und Amazon heraus

Berlin, 14. Januar 2013.Passend zum Ausklang des „Internationalen Jahres der Genossenschaften“ wurde am 12.12.2012 in Berlin die Genossenschaft Fairnopoly gegründet. Fairnopoly basiert auf einem neuartigen, fairen Unternehmensmodell: Der Genossenschaft 2.0. Über den Kauf von Genossenschaftsanteilen kann jede*r die Geschicke des Unternehmens mitgestalten und wird an dessen Gewinn beteiligt. Auf Großinvestor*innen wird dabei bewusst verzichtet. Ein Teil der Gewinne wird zudem gespendet. Für das Handeln auf der Plattform erhalten Nutzer*innen automatisch Anteilspunkte, die sie zur Mitbestimmung darüber berechtigt, welche Organisationen die Spenden erhalten.

SCHNÄPPCHEN ODER “MORAL” ?

Öko + Fair auf der IGW in Berlin

SCHNÄPPCHEN ODER “MORAL” ?

Ein Kurz-Film auf der IGW in Berlin über Verbraucherverhalten

Kaufen Kunden billige Produkte, obwohl sie aus Kinderarbeit stammen? Überwiegt die Schnäppchenmentalität oder ein ethisches Bewusstsein?

Naturland e.V. und der Weltladen-Dachverband e.V. zeigen während der Internationalen Grünen Woche (IGW) in Berlin erstmals einen Film der gemeinsamen Kampagne “Öko+Fair ernährt mehr”. Er dokumentiert eine Aktion vom September letzten Jahres auf einem deutschen Wochenmarkt.

Urgewald präsentiert Broschüre „Ist meine Bank ein Klimakiller?"

Urgewald präsentiert Broschüre „Ist meine Bank ein Klimakiller?

Urgewald veröffentlichte am 1. November eine neue Verbraucherbroschüre zu Kohleinvestitionen deutscher Banken. Unter dem Titel „Ist meine Bank ein Klimakiller?“ wird eine Rangliste von 15 Banken vorgestellt und die Summen, die sie Kohlekraftwerksbetreibern und Kohlebergbaufirmen zwischen 2005 und 2011 zur Verfügung gestellt haben. Zusätzlich werden Kohlefirmen, in die deutsche Banken investiert haben, präsentiert.

Nummer Eins ist die Deutsche Bank mit 11,5 Milliarden Euro. „Dies führt die vollmundigen Aussagen der Deutschen Bank, sie übernähme Mitverantwortung bei der Bekämpfung des Klimawandels, ad absurdum. Tatsächlich heizt sie ihn mit solchen Finanzierungen weiter an“, urteilt Regine Richter, Mitautorin der Broschüre. Aber auch die UniCredit/Hypo Vereinsbank (5,2 Milliarden Euro) und die Commerzbank (4 Milliarden Euro) sind bedeutende Finanzierer der Kohleindustrie. Die Landesbanken als Zentralinstitute der Sparkassen (zusammen 4,5 Milliarden Euro) sowie die DZ-Bank, das Zentralinstitut der Volksbanken (930 Millionen Euro), haben durch Unterstützung der Kohleindustrie den Klimawandel ebenfalls vorwärts getrieben.