Umweltblick-News zum Thema Energie

Demonstration zur Weltklimakonferenz - 4.11.2017 - Bonn

Klima schützen - Kohle stoppen!

Demonstration zur Weltklimakonferenz - 4.11.2017 - Bonn

Der Klimagipfel von Paris war der Anfang um die Klimakrise aufzuhalten. Nach dem Ausstieg von Donald Trump und den USA aus dem Klimaabkommen reichen vage Versprechungen jedoch nicht aus. Und laut der aktuellen Prognosen erreicht auch Deutschland seine selbst gesetzten Klimaziele nicht. Jetzt müssen Taten folgen. Ein ehrgeiziger Klimaschutz, faire Unterstützung für die armen Länder und der Ausstieg aus der Kohle!

Der Klimawandel bedroht schon jetzt Millionen Menschen. In vielen Ländern sind die Folgen der Klimakrise besonders verheerend: Dürren, Hunger, Flucht, Vertreibung. Ganze Inselstaaten oder Küstengebiete auf Inseln sind durch den steigenden Meeresspiegel in Gefahr. Der Hauptgrund ist unsere Wirtschaftsweise mit einem maßlosen Verbrauch von fossilen Energien. 

Der SION von Sono Motors – der große Crowdinvesting-Erfolg

Der SION von Sono Motors – der große Crowdinvesting-Erfolg

Der Elektroauto-Hersteller Sono Motors aus München hatte sein erstes Crowdinvesting Ziel von 1 Millionen Euro bereits nach wenigen Tagen erreicht. Mit Hilfe der Internet-Plattformen Seedrs und WiWin konnten Investoren Anteile an dem aufstrebenden Unternehmen erwerben, sowie festverzinsliche Darlehen an das Unternehmen vergeben. Aufgrund dieses schnellen Erfolgs hat das Unternehmen entschieden die Kampagnen zu erweitern.

Wenige Wochen zuvor hatte Sono Motors im Münchner Technologiezentrum den Sion präsentiert. Das innovative Elektroauto integriert Solarzellen („viSono“) in die Karosserie, besitzt eine Reichweite von 250 km und soll dabei nur 16.000 Euro (exklusive Batterie) kosten. Zudem kann das Fahrzeug als mobiler Stromspeicher genutzt werden und verfügt über integrierte Sharing-Systeme. Mit dem Sion soll das erste echte Solarauto in Serienproduktion gehen.

Bürgerwerke starten Crowdfunding für Energieversorger in Bürgerhand

Bürgerwerke starten Crowdfunding für Energieversorger in Bürgerhand

Ab sofort können Bürgerinnen und Bürger auf der Plattform wiwin.de in die Bürgerwerke investieren. Mit der geplanten Finanzierung von 500.000 € über Bürgerkapital will der Ökostromversorger weiter wachsen und mehr Wirkung für die Energiewende in Bürgerhand entfalten.

Heidelberg, 19.10.2017. Ab sofort können sich Bürgerinnen und Bürger ab 500 € der Finanzierungsrunde der Bürgerwerke anschließen. Die Bürgerwerke planen, 500.000 € in die Gewinnung weiterer Mitglieder und Stromkunden sowie in die Entwicklung neuer Angebote für die Energiewende in Bürgerhand zu investieren. Zur Finanzierung dieser Investition erhalten Privatpersonen die Möglichkeit, im Rahmen des Crowdfundings auf wiwin.de ein Nachrangdarlehen zu zeichnen. Dieses Nachrangdarlehen wird mit einer Verzinsung von 5,25 % pro Jahr, einer Laufzeit von 5 Jahren und endfälliger Tilgung angeboten. Die Mindestzeichnungssumme beträgt 500 €.

Neue Studie: Massive Subventionen Europas für fossile Energieträger

Newsletter von Urgewald

Neue Studie: Massive Subventionen Europas für fossile Energieträger

Über 112 Mrd. Euro für fossile Energieträger von europäischen Ländern

Fast die Hälfte des Geldes geht in den Transportsektor

Deutschland hat zwischen 2014 und 2016 mehr als 2 Mrd. Euro für Fossile außerhalb der EU gegeben

Die urgewald-Partnerorganisationen Climate Action Network (CAN) Europa, Overseas Development Institute (ODI) und Green Budget Germany haben heute einen Bericht zu Subventionen für fossile Energieträger durch elf europäische Länder und die EU zwischen 2014 und 2016 veröffentlicht. Trotz des Versprechens schädliche Subventionen bis 2020 zu beenden, vergaben sie über 112 Mrd. Euro jährlich für die Produktion und den Verbrauch fossiler Energieträger. Vor allem der Verkehrssektor profitiert davon mit über 49 Mrd. Euro, etwa durch Steuererleichterungen für Diesel.

Biogas: saubere Wärme aus Rest- und Abfallstoffen

NATURSTROM Biogas zum Thema echtes Bio-Gas

Biogas: saubere Wärme aus Rest- und Abfallstoffen

Sauberer Strom wollen viele, doch wie sieht es mit der Energie aus, die wir tagtäglich zur Erzeugung von Wärme benötigen? Ein wichtiges Thema, denn die meiste Energie wird für Heizung und Warmwasser verbraucht. Etwa die Hälfte aller Haushalte heizt hierzulande mit Erdgas, das als vergleichsweise umweltfreundlich gilt. Doch ist das wirklich so gut für unsere Umwelt und unser Klima? Welche Alternativen gibt es zu Erdgas?

Die Autoindustrie will einfach nicht

Newsletter Greenpeace Magazin

Die Autoindustrie will einfach nicht

Sie will sich nicht verändern, nicht aufarbeiten, nicht zukunftsfähig werden. Dieser Eindruck verfestigt sich seit dem Dieselskandal immer mehr. Man sieht das zum Beispiel daran, wie die Konzerne mit ihrem Cheflobbyisten Matthias Wissman umgehen, der dem Verband der Automobilindustrie (VDA) vorsteht.

Wie schädlich sind Akkus in e-Autos?

Wie schädlich sind Akkus in e-Autos?

Verfolgt man die Medien zum Thema E-Autos kann es einem schwindlig werden. Augenscheinlich sind e-Autos gar nicht so klimafreundlich wie angegeben. In den sozialen Netzwerken werden die Stimmen gegen E-Autos besonders laut. Insbesondere wegen dem Akku. Man beruft sich auf Ressourcen und Recycling und letztendlich auf CO2. Der Akku sei schädlich für die Umwelt. So augenscheinlich die weitläufige Meinung.

Grüner Zukunftsplan für saubere und nachhaltige Energie

Bündnis90/Die Grünen stellen ihren Zukunftsplan zur Energiewende vor

Grüner Zukunftsplan für saubere und nachhaltige Energie

Jeder, der sich mit der Energiewende beschäftigt und die Entwicklungen der letzten Jahre mitverfolgt hat weiß, dass wir uns schnellstmöglich von Kohle und Atom verabschieden müssen. Um die gesetzten Klimaziele zu erreichen, den fortschreitenden Klimawandel zu stoppen und um Deutschland zu einem der führenden Länder im Bereich zukunftweisender, erneuerbarer Energieversorgung zu machen. Eins sei dazu noch gesagt: Machen wir weiter, wie bisher, wird Energie immer teurer werden. Mit einer Wende wird sie für uns alle günstiger!

Die Wahrheit ist auch, dass alles, was wir für eine schnelle Energiewende benötigen vorhanden ist. Wir müssen nur eins tun: handeln!

Bündnis90/Die Grünen haben gestern, am 11. September mit der Berliner Umweltsenatorin Regine Günther, dem hessischen Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir und dem Bundesvorsitzenden Cem Özdemir auf dem Solarboot in Berlin den grünen Zukunftsplan für die Energiewende vorgestellt.

Ein guter Plan! Und der richtige Plan! Denn in diesem macht Bündnis90/Die Grünen das rückgängig, was in der Vergangenheit von Seiten der Bundesregierung blockiert wurde. Und der Plan funktioniert auch, weil die Gelder anders verteilt werden und wir somit die Energiewende umsetzen können. Eine Mischung aus zentraler und dezentraler Energieversorgung, von der wir alle profitieren. Wie der Plan zur Energiewende im einzelnen aussieht, könnt ihr Punkt für Punkt hier nachlesen. Denn Bündnis 90/Die Grünen gaben mir die Erlaubnis Ihren Zukunftsplan hier 1:1 zu übernehmen.

Vielen Dank an dieser Stelle nach Berlin.

 

Ökogas vs. konventionelles Erdgas - wo ist der Unterschied?

Interview mit Greenpeace Energy zum Thema Erdgas

Ökogas vs. konventionelles Erdgas - wo ist der Unterschied?

Als ich letztes Jahr umzog stellte sich mir die Frage zum Thema „Öko-Gas“, denn mein neues Heim wird mit Gas geheizt. Und ich stellte recht schnell fest, dass Erdgas insbesondere Öko-Gas ein recht kompliziertes Thema ist. Denn 100% Ökogas können selbst die echten Ökostromer nicht alle anbieten. Um Licht ins Dunkel zu bringen, bat ich auch Greenpeace Energy um ein Interview, die sofort „ja“ sagten. Denn die Fragen, die ich habe, haben auch andere. Und nichts ist sinnvoller, als Transparenz in ein Wirrwarr von Informationen zu bringen.

An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei Greenpeace Energy bedanken, die sich bereit erklärten mir ausführlich meine Fragen zu beantworten.

Donk-EE – das clevere Elektro-Lastenrad für jedermann

Europaweit größtes Sharing-Angebot für E-Lastenräder in Köln

Donk-EE – das clevere Elektro-Lastenrad für jedermann

Köln, 28. Juni 2017. Köln geht einen wichtigen Schritt Richtung Verkehrswende: Im Rheinauhafen wurde heute Donk-EE vorgestellt, das europaweit größte Verleihsystem für E-Lastenräder. Zum Auftakt radelten rund 50 elektrische Lastenräder durch das ehemalige Hafengelände. Schon bald werden sie an 35 Standorten in Ehrenfeld, Nippes und weiteren Kölner Veedeln zur Ausleihe bereit stehen. Interessenten können sich bereits online unter www.donk-ee.de registrieren und werden zum Start des Ausleihbetriebs automatisch benachrichtigt. Betrieben wird Donk-EE von der Green Moves Rheinland GmbH & Co.KG, einer Tochter des nachhaltigen Energieversorgers NATURSTROM AG.