Umweltblick-News zum Thema Umwelt

Die Autoindustrie will einfach nicht

Newsletter Greenpeace Magazin

Die Autoindustrie will einfach nicht

Sie will sich nicht verändern, nicht aufarbeiten, nicht zukunftsfähig werden. Dieser Eindruck verfestigt sich seit dem Dieselskandal immer mehr. Man sieht das zum Beispiel daran, wie die Konzerne mit ihrem Cheflobbyisten Matthias Wissman umgehen, der dem Verband der Automobilindustrie (VDA) vorsteht.

Wie schädlich sind Akkus in e-Autos?

Wie schädlich sind Akkus in e-Autos?

Verfolgt man die Medien zum Thema E-Autos kann es einem schwindlig werden. Augenscheinlich sind e-Autos gar nicht so klimafreundlich wie angegeben. In den sozialen Netzwerken werden die Stimmen gegen E-Autos besonders laut. Insbesondere wegen dem Akku. Man beruft sich auf Ressourcen und Recycling und letztendlich auf CO2. Der Akku sei schädlich für die Umwelt. So augenscheinlich die weitläufige Meinung.

Mit Palmöl fliegen? Nein danke!

Petition von Rettet den Regenwald

Mit Palmöl fliegen? Nein danke!

Die Luftfahrtbranche will weiter kräftig wachsen und sogar „klimaneutral“ fliegen. Verwirklicht werden soll dieses moderne Wunder mit Biosprit. 2050 soll Biosprit 50% des Treibstoffbedarfs der Branche decken, das entspricht sage und schreibe 285 Millionen Tonnen Biokerosin pro Jahr, rechnet die Internationale Luftfahrtagentur (ICAO) der Vereinten Nationen (UN) vor.

Finanziert werden soll das mit staatlichen Programmen, Subventionen und steuerlichen Anreizen. Woher die Unmengen an Biosprit kommen sollen, lässt die ICAO hingegen lieber unbeantwortet. Dabei ist es offensichtlich, worauf die Luftfahrtindustrie abzielt: Palmöl, das billigste und am meisten produzierte Pflanzenöl auf dem Weltmarkt.

Grüner Zukunftsplan für saubere und nachhaltige Energie

Bündnis90/Die Grünen stellen ihren Zukunftsplan zur Energiewende vor

Grüner Zukunftsplan für saubere und nachhaltige Energie

Jeder, der sich mit der Energiewende beschäftigt und die Entwicklungen der letzten Jahre mitverfolgt hat weiß, dass wir uns schnellstmöglich von Kohle und Atom verabschieden müssen. Um die gesetzten Klimaziele zu erreichen, den fortschreitenden Klimawandel zu stoppen und um Deutschland zu einem der führenden Länder im Bereich zukunftweisender, erneuerbarer Energieversorgung zu machen. Eins sei dazu noch gesagt: Machen wir weiter, wie bisher, wird Energie immer teurer werden. Mit einer Wende wird sie für uns alle günstiger!

Die Wahrheit ist auch, dass alles, was wir für eine schnelle Energiewende benötigen vorhanden ist. Wir müssen nur eins tun: handeln!

Bündnis90/Die Grünen haben gestern, am 11. September mit der Berliner Umweltsenatorin Regine Günther, dem hessischen Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir und dem Bundesvorsitzenden Cem Özdemir auf dem Solarboot in Berlin den grünen Zukunftsplan für die Energiewende vorgestellt.

Ein guter Plan! Und der richtige Plan! Denn in diesem macht Bündnis90/Die Grünen das rückgängig, was in der Vergangenheit von Seiten der Bundesregierung blockiert wurde. Und der Plan funktioniert auch, weil die Gelder anders verteilt werden und wir somit die Energiewende umsetzen können. Eine Mischung aus zentraler und dezentraler Energieversorgung, von der wir alle profitieren. Wie der Plan zur Energiewende im einzelnen aussieht, könnt ihr Punkt für Punkt hier nachlesen. Denn Bündnis 90/Die Grünen gaben mir die Erlaubnis Ihren Zukunftsplan hier 1:1 zu übernehmen.

Vielen Dank an dieser Stelle nach Berlin.

 

Ökogas vs. konventionelles Erdgas - wo ist der Unterschied?

Interview mit Greenpeace Energy zum Thema Erdgas

Ökogas vs. konventionelles Erdgas - wo ist der Unterschied?

Als ich letztes Jahr umzog stellte sich mir die Frage zum Thema „Öko-Gas“, denn mein neues Heim wird mit Gas geheizt. Und ich stellte recht schnell fest, dass Erdgas insbesondere Öko-Gas ein recht kompliziertes Thema ist. Denn 100% Ökogas können selbst die echten Ökostromer nicht alle anbieten. Um Licht ins Dunkel zu bringen, bat ich auch Greenpeace Energy um ein Interview, die sofort „ja“ sagten. Denn die Fragen, die ich habe, haben auch andere. Und nichts ist sinnvoller, als Transparenz in ein Wirrwarr von Informationen zu bringen.

An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei Greenpeace Energy bedanken, die sich bereit erklärten mir ausführlich meine Fragen zu beantworten.

Donk-EE – das clevere Elektro-Lastenrad für jedermann

Europaweit größtes Sharing-Angebot für E-Lastenräder in Köln

Donk-EE – das clevere Elektro-Lastenrad für jedermann

Köln, 28. Juni 2017. Köln geht einen wichtigen Schritt Richtung Verkehrswende: Im Rheinauhafen wurde heute Donk-EE vorgestellt, das europaweit größte Verleihsystem für E-Lastenräder. Zum Auftakt radelten rund 50 elektrische Lastenräder durch das ehemalige Hafengelände. Schon bald werden sie an 35 Standorten in Ehrenfeld, Nippes und weiteren Kölner Veedeln zur Ausleihe bereit stehen. Interessenten können sich bereits online unter www.donk-ee.de registrieren und werden zum Start des Ausleihbetriebs automatisch benachrichtigt. Betrieben wird Donk-EE von der Green Moves Rheinland GmbH & Co.KG, einer Tochter des nachhaltigen Energieversorgers NATURSTROM AG.

Wie viel ÖKO ist in Ökogas?

Interview mit Polarstern

Wie viel ÖKO ist in Ökogas?

Trotz der steigenden Energiepreise modernisieren viele Haushalte ihre Wärmegewinnung mit Erdgas. Und wie beim Strom auch, gibt es immer mehr sogenannte „Öko-Gas-Angebote“. Doch wie viel ÖKO ist denn wirklich in Ökogas enthalten? Und ab wann darf ein Anbieter sein Öko-Gas auch Öko-Gas nennen? Um hier mehr Licht ins Dunkel zu bringen, habe ich mich mit Polarstern in Verbindung gesetzt und nachgefragt.

Während unseres sehr netten und informativen Telefonats kam die Idee auf, dies in Form eines Interviews zu veröffentlichen. Denn nicht nur ich, sondern auch viele meiner Leser wissen über ÖKO-Gas viel zu wenig. An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich für die Zusammenarbeit mit Anna von Polarstern bedanken, die sich bereit erklärte mir folgendes Interview zu geben.

Mehrweg statt Waldzerstörung – Robin Wood lädt zur Tagung ein

Mehrweg statt Waldzerstörung – Robin Wood lädt zur Tagung ein

Mit 258 Kilogramm pro Kopf im Jahr 2015 liegt Deutschland nach Belgien/Luxemburg an der Spitze des Papierverbrauchs. Der hohe Ressourcenverbrauch führt zu einer starken Belastung für Natur und Umwelt, das Klima und die Menschen in den Lieferländern. Ein Problem der Papierverschwendung im Bereich Verpackungen heißt Wegwerfbecher!

Zu diesem Thema lädt ROBIN WOOD zur Tagung ein. Am 1. Juli 2017, in Hannover. Teilnehmen kann jeder. Die Teilnahme ist kostenlos.

Floßtour gegen Atomtransporte 2017

Mit dem Strom schwimmen: Das machen die Robin Wood Aktivist*innen eher selten, aber am 9. Juni starten sie mit einer Floßtour.

Floßtour gegen Atomtransporte 2017

Das Floß "Robina Wald" schwimmt vom 9. Juni an unter dem energiegeladenen Motto: "Mal richtig abschalten! Atomtransporte stoppen!" Von Trier über Koblenz und Bonn bis nach Köln wird die Reise gehen, für die sich Aktivist*innen von ROBIN WOOD und ContrAtom mit lokalen Gruppen zusammen getan haben. Entlang der Strecke auf Mosel und Rhein informieren die Aktiven über die gefährlichen Transporte, die permament und heimlich quer durch die Republik stattfinden. Denn es finden nicht nur Castor-Transporte statt. Züge, Schiffe und LKWs transportieren täglich Uran über tausende von Kilometern, um den Nachschub für Atomkraftwerke in aller Welt zu sichern. Das Uran kommt aus Uranfabriken mit unbefristeter Betriebsgenehmigung, wie die UAA Gronau und Lingen, die Brennstoff für AKWs in aller Welt produzieren!http://www.robinwood.net/blog/flosstour/mitfahren/

Brennelementesteuer: Finanzielle Belastung für Bürgerinnen und Bürger nicht hinnehmbar

Brennelementesteuer: Finanzielle Belastung für Bürgerinnen und Bürger nicht hinnehmbar

Bonn, Berlin, 07.06.2017 Der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) bedauert das aktuelle Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur sogenannten Brennelementesteuer. Der Zweite Senat des Bundesverfassungsgerichts hat heute am 7. Juni 2017 das Kernbrennstoffsteuergesetz rückwirkend für nichtig erklärt. In den Jahren 2011 bis 2016 haben die Betreiber der Atomkraftwerke rund 6,2 Milliarden Euro Brennelementesteuer zahlen müssen, die jetzt zurück zu zahlen sind. In einer ersten Reaktion hat sich BBU-Vorstandsmitglied Udo Buchholz dafür ausgesprochen, dass die Bundesregierung vor einer Rückzahlung genau prüft, ob und welche rechtlichen oder politischen Möglichkeiten bestehen, von der Rückzahlungspflicht befreit zu werden.