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Palmöl – das meist angebaute Pflanzenöl der Welt

Palmfrucht

Palmöl und Palmkernöl (Palmfett) werden aus dem Fruchtfleisch und dem Fruchtkern der Ölpalme gewonnen. Mit 30 Prozent Marktanteil ist Palmöl vor Sojaöl das meist angebaute Pflanzenöl der Welt. Die Weltproduktion von Palmöl stieg in den letzten Jahren über 15 % pro Jahr. 2009 wurden weltweit 46 Millionen Tonnen Palmöl produziert, im Jahr 2015 waren es bereits 60 Millionen Tonnen. Zum Vergleich: 2001 waren es noch 25,6 Millionen Tonnen. (Quelle Wikipedia)

Das aus dem Kern gewonnene Palmkernöl ist in seiner Fettsäure-Zusammensetzung ähnlich dem Kokosfett und lässt sich gut verseifen. Deswegen findet es vorwiegend in Kosmetik- und Reinigungsmitteln in Form von Derivaten (Tenside/Emulgatoren) Verwendung. Das Palmöl, das aus dem Fruchtfleisch gewonnen wird, findet vorwiegend in Lebensmitteln Verwendung. Beliebt ist Palmöl deswegen, weil es das günstigste Pflanzenöl der Welt ist – günstiger als Raps oder Sonnenblumenöl – auch günstiger als Kokosöl. Zudem bringt die Ölpalme – berechnet pro Quadratmeter Anbaufläche wesentlich mehr Ertrag als alle andere Ölpflanzen.

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Schmutziges Palmöl – Palmöl aus Raubbau

Der Ausdruck schmutziges Palmöl setzte sich in den letzten Jahren deshalb durch, da der Anbau alles andere als ökologisch oder sozial ist. Mit ihm gehen einher: meist illegale Abholzung von Regenwäldern in einem gigantischen Ausmaß, Verletzungen von Menschenrechten und ein immenses Fortschreiten von Artensterben.

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Der RSPO – Nachhaltiges Palmöl?

Der RSPO (Roundtable on Sustainable Palm Oil) steht für den „Runden Tisch für nachhaltiges Palmöl“ und wurde 2004 gegründet, um die Produktion von Palmöl nachhaltiger zu gestalten. Die RSPO verspricht mittels der Vergabe von Zertifizierungen, dass die ökologischen und sozialen Bedingungen unter denen Ölpalmen angebaut werden gut sind.

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Tipps wie Sie schmutziges Palmöl meiden können

  • Seit Dezember 2014 ist die Angabe von Palmöl in den Zutatenlisten von Lebensmittel Pflicht. Achten Sie beim Einkauf darauf.
  • Bereiten Sie ihre Lebensmittel frisch zu anstatt Fertiglebensmittel zu kaufen.
  • Ziehen Sie Produkte aus Bioläden vor. Denn die Hersteller, die Ihre Produkte in Bio-Läden anbieten, können meist bis zum Erzeuger die Produktionskette nachverfolgen und Ihnen sagen woher das eingesetzte Palmöl stammt.
  • Nutzen Sie als Einkaufshilfe unseren Einkaufsführer Produkte ohne Palmöl.

Schmutziges Öl - ein Bericht

Geschrieben von: TOPAS GmbH, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Der erste Europäer, der von Ölpalmen berichtete, war der portugiesische Seefahrer Gil Eanes im Jahr 1443; Eanes schaffte es als erster das an der südmarokkanischen Küste liegende Kap Bojador zu umfahren, das im europäischen Mittelalter als Ende der befahrbaren Meeresgebiete galt – südlich davon, so glaubte man, würde in einer kochenden See alles Leben durch die Sonne ausgelöscht. Eanes bewies das Gegenteil.

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