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Was ist Fracking?

24. Juni 2014

Die Fördermengen aus herkömmlichen Erdgasvorkommen sind stark rückläufig. Die erdgasfördernden Konzerne aus dem Westen (USA, Europa) wollen deshalb auch noch die letzten fossilen Rohstoffe aus dem Boden pressen. Beim „Hydraulic Fracturing“ (Fracking) werden Wasser, Sand und giftige Chemikalien unter hohem Druck in die Erde gepumpt, um das Gestein aufzubrechen und an das Gas zu gelangen. Dabei können Grundwasser, Seen und Flüsse verseucht und sogar Erdbeben ausgelöst werden.

Chemikalien gefährden das Grundwasser

fracking

Beim Fracking wird Bohrwasser mit hohem Druck in die Erde gepresst. Dem Wasser werden so genannte Additive beigefügt: Laut Fracking-Unternehmen besteht das "Fracfluid" zu 99,9 Prozent aus reinem Wasser und Sand. Letzterer hat die Funktion, die Pumpwege freihalten. Zusätzlich werden der Frackingflüssigkeit Chemikalien beigesetzt, zum Beispiel Säuren, Biozide und Stoffe, welche die Reibung und Viskosität der Flüssigkeit verändern. Unter den verwendeten Chemikalien finden sich auch solche, die als gesundheitsgefährdend, ätzend, umweltgefährdend und giftig klassifiziert sind.

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